E-Commerce

E-Commerce-Fernstudium – Digitalen Handel studieren

Online einkaufen wird immer beliebter
Der E-Commerce-Studiengang wurde erschaffen, um der Wandlung des Marktes Rechnung zu tragen. Bildquelle: Ruslan Grumble – 341086469 / Shutterstock.com

Ein Studiengang, den es noch nicht allzu lange gibt, ist das sogenannte E-Commerce. Zu deutsch bedeutet dies so viel wie „digitaler Handel“, Gegenstand ist also der immer wichtiger werdende Onlinehandel. Hier können und müssen Unternehmen aus allen Sparten zukünftig Geld in die Hand nehmen, um mit den wachsenden Bedürfnissen des Marktes Schritt halten zu können.

Onlinehandel weist gegenüber stationärem Handel etliche Vorteile auf

Mit diesen Bedürfnissen ist vor allem gemeint, dass Shopping nicht anstrengend oder stressig sein soll, sondern entspannt und einfach vonstattengeht. Dies ist jedoch im stationären Handel immer seltener möglich, denn Innenstädte sind besonders zu den Hauptverkehrszeiten restlos überfüllt. Das führt nicht nur zu Frust und Ärger bei der Parkplatzsuche, sondern auch das Shoppen als solches wird zur Qual. Sind die Läden überfüllt, kann man sich in diesen als Besucher nicht frei bewegen und die Chance, dass gerade das, was man eigentlichen kaufen wollte, bereits jemand anders erworben hat, ist ebenso erhöht. Ganz anders sieht dies im Bereich des Onlinehandels aus, wo derartige Probleme ein Fremdwort sind:

Handel

Vorteile

Nachteile

Online

Komfort und Entspannung

Erlebnisfaktor und Beratung

Stationär

Anprobe und Verhandlung

Stress und Sortiment


Insbesondere kann jemand, der nach einem bestimmten Produkt im Internet sucht, zu jeder beliebigen Tageszeit online einkaufen und ist somit völlig unabhängig von Öffnungszeiten. Gleichzeitig ist das Sortiment im Internet geradezu endlos und wenn ein Shop das gewünschte Produkt nicht hat, so kann dies meistens auf einer anderen Seite erworben werden. Diese Faktoren sind auf jeden Fall auch zu einem erheblichen Maße mitverantwortlich dafür, dass Geschäfte immer mehr zu kämpfen haben und im schlimmsten Fall sogar die Pforten für immer schließen müssen.

 

Für ein erfolgreiches Studium sind verschiedene Fähigkeiten notwendig

Junge Studentin sitzt auf dem Boden und lernt mit einem Tablet
Wer das Studium erfolgreich absolvieren möchte, sollte vor allem analytische Fähigkeiten besitzen. Bildquelle: dotshock – 418409527 / Shutterstock.com

Es zeigt sich also, dass Studenten, die sich dem E-Commerce im Rahmen des dezidierten Fernstudienganges widmen wollen, etwas über einen enorm zukunftsträchtigen Bereich lernen, in dem sie voraussichtlich immer einen Job finden werden. Um Zugang zu dem Studiengang zu erlangen, benötigen angehende Studenten selbstverständlich die allgemeine Hochschulreife oder zumindest die Fachhochschulreife. Wissen sollte man bereits vorab, dass dieser Studiengang ein gewisses Maß an mathematischem Know-how erfordert, aber auch ein technisches Grundverständnis und Kreativität vorteilhaft sind. Außerdem sollten angehende Studenten folgende Kernkompetenzen besitzen:

 

  • Analytische Fähigkeiten
  • Wirtschaftliches Denken
  • Kommunikationsstärke

Analytische Fähigkeiten werden vor allem deshalb benötigt, weil es heutzutage in Anbetracht der starken Konkurrenzsituation im Onlineshopping-Bereich schwerer denn je ist, sich erfolgreich von der Konkurrenz abzusetzen. Um dies zu bewerkstelligen, muss nicht nur stark wirtschaftlich orientiert gedacht werden, sondern es müssen auch Nischen und Chancen zur rechten Zeit erschlossen bzw. erkannt werden. Wer darüber hinaus stark im Bereich der Kommunikation ist, hat zumindest aus theoretischen Gesichtspunkten nahezu optimale Voraussetzungen für diesen Fernstudiengang. Die Studieninhalte entstammen unter anderem den Bereichen BWL, Mathe, Informatik und Online-Marketing. Aus diesen wiederum gehen die Grundlagenfächer, die wirtschaftswissenschaftlichen Fächer und die E-Business-Fächer hervor.

Studenten lernen unter anderem die Bezahlverfahren im Internet kennen

Ein Punkt, den Studenten im Rahmen ihrer universitären Ausbildung in jedem Fall näher kennenlernen werden, sind die Bezahlverfahren im Internet. Sie stellen, unabhängig von dem Shop bzw. der Plattform, stets den letzten Punkt im gesamten Sale-Prozess dar und sind daher von enormer Wichtigkeit. Zu den gängigsten Zahlungsmethoden gehören in jedem Fall die folgenden:

  1. Rechnung
  2. PayPal
  3. Überweisung
  4. Lastschrift
  5. Kreditkarte

Darüber hinaus gibt es noch diverse weitere Bezahlmethoden beim Online-Glücksspiel, die jedoch im klassischen Onlinehandel eher selten anzutreffen sind:

  • Skrill
  • Neteller
  • Entropay

Bei vielen Endkonsumenten ist aus naheliegenden Gründen natürlich die Rechnung ziemlich beliebt. In der Praxis sieht es allerdings so aus, dass immer weniger Online-Shops die klassische Rechnungszahlung anbieten und stattdessen auf Partner wie Klarna und Co. ausweichen. Doch auch PayPal und die Kreditkartenzahlung erfreuen sich im Netz großer Beliebtheit, wenngleich sich viele Verbraucher bei der Kreditkartenzahlung angesichts gehäufter Betrugsfälle nicht mehr so sicher sind, wie dies früher einmal der Fall war. Begeistert sind die meisten Menschen auch dann nicht, wenn sie nur per Überweisung zahlen können, weil dies zum einen ein Indikator dafür ist, dass der Shop unseriös ist und zum anderen hierdurch auch ungeliebte Verzögerungen bei der Bestellung auftreten. Im Gegensatz zu PayPal findet eine Überweisung mit Ausnahme der Sofortüberweisung nämlich nicht in Echtzeit statt.

Fernstudium ist gegenüber klassischem Studium anders konzeptioniert

Ein Lehrer steht vor einer Klasse
Immer mehr junge Menschen wollen nach dem Abitur lieber an die Universität gehen. Bildquelle: Matej Kastelic – 206744158 / Shutterstock.com

Bei der abschließenden Beantwortung der Frage, ob es tatsächlich dieses Studium und kein anderes sein soll, hilft sicherlich auch die Vergegenwärtigung der Unterschiede zwischen einem Präsenzstudium und einem Fernstudium. Während beide Formen als gemeinsames Ziel die Erlangung eines akademischen Titels ausweisen, ist der Weg dahin doch von vielen Differenzen geprägt. Wie dies die Namen der beiden Studienformen schon verraten, verlangt ein Präsenzstudium von den Studenten genau das. Wer nicht an der Universität anwesend ist und dort den Vorlesungen und Tutorien beiwohnen kann, wird schnell scheitern. Ein Fernstudium könnte in diesem Fall jedoch genau das Richtige sein, denn dies kann auch von zu Hause aus bestritten werden:

  • Keine festen Termine und Anwesenheitspflichten
  • Lernen bzw. Vermittlung von Wissen erfolgt per Internet
  • Erscheinen bei Prüfungen und Klausuren ist Pflicht

Wie schon angeklungen ist, spielt beim Fernstudium das Medium Internet eine wichtige Rolle, denn hier werden nicht nur die Lernmaterialien zur Verfügung gestellt, sondern auch diverse Kontaktmöglichkeiten zu Professoren oder Tutoren. Diese können entweder per Chat oder über Foren erreicht werden. In dezidierten Portalen können sich jedoch auch Studenten untereinander austauschen und sich so gegenseitig bei Problemen und Fragen helfen.