Was muss man bei einem Studium in den USA beachten?

Abgesehen davon, dass ein Studium in den USA so mit zu den spannendsten Dingen gehört, die man als deutscher Student erleben kann, punktet man mit einem entsprechenden Abschluss auch bei sehr vielen Personalern in der Wirtschaft. Doch wie geht man ein solches Vorhaben am besten an, ohne direkt an der ersten Hürde in Übersee zu scheitern? Das und noch mehr verraten die folgenden Zeilen.

Zulassung zum Studium ist die erste zu meisternde Hürde

In den USA kann man an sehr vielen Hochschulen studieren, doch was für viele deutsche Schulabgänger der Traum schlechthin ist, wird es in der Realität leider auch bleiben. Beim Studieren in den USA müssen nämlich sehr viele Formalitäten beachtet werden. Online kann man sich über ein Studentenvisum und die verschiedenen Kategorien desselbigen informieren. Im Grunde genommen ist die erste wichtigste Hürde aber schon die Zulassung zum Studiengang. Man benötigt hierfür Folgendes:

  1. Mindestens das Fachabitur
  2. Abitur ist eine noch bessere Voraussetzung
  3. Nachweis über gute Englischkenntnisse

Es liegt auf der Hand, dass man ohne äußerst solide Englischkenntnisse über ein Studium in den USA erst gar nicht nachdenken sollte. Am besten erlangt man einen Überblick über seine diesbezüglichen Fähigkeiten mit dem offiziellen TOEFL-Test. Alternative dazu kann auch der IELTS-Test absolviert werden. Manche Hochschulen bieten auch eigene Tests an, aber eine der soeben genannten Varianten ist praktisch immer die bessere Alternative.

Studiengebühren und das Leben in den USA sind teuer

Der nächste große Punkt für ein Studium in den USA sind die Studiengebühren und die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Bekanntermaßen sind die Studiengebühren in Amerika sehr hoch. Wie hoch diese ausfallen, verdeutlichen die folgenden Zahlen:

  1. An mehr als der Hälfte der Hochschulen bezahlen Studenten mehr als 7000 US-Dollar pro Jahr für das Studium
  2. Bei den anderen 50 Prozent sind es im Jahr sogar mehr als 10.000 US-Dollar

Genauso wie das auch hier in Deutschland der Fall ist, kann man sich im Vorfeld recht gut über die exakten Kosten des Studiums an der jeweiligen Hochschule informieren. Was die Kosten für das Wohnen und Leben in den USA anbelangt, so sind diese relativ gut mit den deutschen Bedingungen vergleichbar. Hier gibt es also eher wenige negative Überraschungen. Natürlich müssen Studenten beispielsweise in Los Angeles oder einer Metropole wie New York mit deutlich höheren Mietpreisen rechnen, als das in weniger populären Gebieten der Fall ist.

Was und wie man am besten in den USA studieren sollte

Eine essenzielle Frage ist es zudem, was überhaupt in den USA studiert werden sollte. Während dies in erster Linie von den eigenen Präferenzen abhängig ist, sind vor allem die nachstehenden Studiengänge bei Studenten beliebt:

  1. Wirtschaftswissenschaften
  2. Sprachwissenschaften
  3. Naturwissenschaften

Ebenfalls beliebt sind Studiengänge, die mit Sport assoziiert sind und Klassiker wie Medizin. Bezüglich der Dauer des gesamten Studiums muss man in den USA ein wenig mehr Zeit mitbringen. So dauert ein Bachelorstudium in Amerika insgesamt vier Jahre – Abweichungen gibt es individuell je nach Fach. Noch bevor man das eigentliche Studium aufnimmt, sollte man sich auch Gedanken um die spätere Anerkennung der erbrachten Leistungen machen. Da die USA nicht zur EU gehören, gilt das bekannte ECTS, das European Credit Transfer System, nicht. Deshalb ist es eine gute Idee, sich bei den offiziellen Anerkennungsstellen in Deutschland zu informieren, welche Möglichkeiten man später hierzulande mit dem gemeisterten Auslandsstudium hat. Wenig Überraschungen hat man auch hier beispielsweise bei „geschützten Berufen“ zu befürchten, worunter etwa Rechtsanwälte und Ärzte fallen.