Weiterbildung für Berufskraftfahrer/innen: Aufstiegsmöglichkeiten

Weiterbildungsmöglichkeiten
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Berufskraftfahrer/-innen

Weiterbildung für Berufskraftfahrer/innen
Weiterbildung für Berufskraftfahrer/innen

Berufskraftfahrer/-innen sind per Gesetz verpflichtet, mindestens alle fünf Jahre an einer Weiterbildung teilzunehmen, um bereits erworbene Kenntnisse zu aktualisieren und sich immer wieder neu mit einem sicheren und Kraftstoff sparenden Fahrverhalten zu befassen. Doch hat das Angebot an Fort- und Weiterbildung Berufskraftfahrern/-fahrerinnen deutlich mehr zu bieten. Es umfasst Anpassungsweiterbildungen, in denen Kraftfahrer/-innen zu Logistikern und Administratoren geschult werden, Spezialisierungen, beispielsweise zum/zur Kurierfahrer/-in und Aufstiegsweiterbildungen, über die Berufskraftfahrer/-innen in neue Berufsfelder und höhere Positionen gelangen können. Insgesamt ist also nicht allein eine Vertiefung vorhandener Kenntnisse möglich, es kann auch neues Wissen erworben, eine Existenzgründung vorbereitet oder es können neue Fertigkeiten eingeübt werden.

Anpassungsqualifizierung und Spezialisierung

Ein sehr umfangreiches Weiterbildungsangebot stellt die Ausbildung zur Fachkraft für administrative Logistik dar, wie sie von der Logistik Lernzentrum GmbH angeboten wird. In den insgesamt fünf Modulen werden alle Themen behandelt, die andernorts auch als einzelne Fortbildungen zu finden sind. Wirtschaftliches Fahren, Verkehrsregeln, Kenntnis der Verordnungen über Lenk- und Pausenzeiten, allgemeine Sicherheitstechnik und Ladungssicherheit und der Fahrer als Dienstleister und Unternehmensvertreter sind nur einige Themen, die für Berufskraftfahrer/-innen wichtig sind. Andere Bildungsträger bieten praktische Trainings, den Erwerb von Bescheinigungen wie beispielsweise der zum Führen von Gabelstaplern oder auch Fahrzeugtechnik und Routenplanung in ihren Lehrgängen an. Aber nicht nur der Umgang mit Lastern und Ladungen will geübt sein, auch Kundenkontakte sind Gegenstand der Fortbildungen, etwa dann, wenn es um das Thema Beschwerdemanagement geht.

Aufstiegsweiterbildungen

Aufstiegsweiterbildungen für Berufskraftfahrer/-innen verbessern die beruflichen Karrierechancen, bringen neue Aufgaben und eine bessere Bezahlung mit sich. Typische Aufstiegsweiterbildungen für Berufskraftfahrer/-innen sind die Vorbereitung auf die Meisterprüfung, die zu der Berufsbezeichnung geprüfter Meister/geprüfte Meisterin für Kraftverkehr führt, die Ausbildung zum/zur geprüften Techniker/-in, zum/zur Fach- oder Betriebswirt/-in oder auch zum/zur Ausbilder/-in. Auch ein Studium oder Fernstudium kann Berufskraftfahrern/-fahrerinnen neue Möglichkeiten eröffnen; infrage kommen Studiengänge wie Fahrzeugtechnik, Logistik, Verkehrsingenieurswesen oder Verkehrsbetriebswirtschaft bzw allgemeiner Betriebswirtschaftslehre. Wer sich beispielsweise mit einem eigenen Transportunternehmen selbstständig machen will, sollte ebenfalls die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung nutzen, um die Existenzgründung gründlich vorzubereiten. In der Regel geht der Existenzgründung das Bestehen der Meisterprüfung oder einer vergleichbaren qualifizierenden Maßnahme voraus.

Vorteile durch Weiterbildung für Berufskraftfahrer (m/w)

Aufstiegsweiterbildungen verbessern die Einkommenschancen

Das durchschnittliche Gehalt eines/einer Berufskraftfahrers/-fahrerin ist mit 2.000 Euro brutto nicht gerade üppig bemessen. Hinzu kommen die Arbeitsbedingungen, die auch das Familienleben belasten können. Der Verdienst steigt in der Regel mit der Berufserfahrung, ist aber auch von anderen Faktoren abhängig. Die Qualifikation des/der Berufskraftfahrers/-fahrerin kann hier eine entscheidende Rolle spielen, wenn sie für das Unternehmen wichtig ist. Erheblich besser sieht die Einkommenssituation bei Kraftverkehrsmeistern/-meisterinnen, technischen Fachwirten/-wirtinnen, geprüften Technikern/Technikerinnen und Ingenieuren/Ingenieurinnen aus. Im Verhältnis zur Dauer einer Weiterbildung zahlt sich die Investition auf jeden Fall aus, wenn der/die Berufskraftfahrer/-in anschließend in eine entsprechende Anstellung wechselt. Die durchschnittlichen Gehälter in diesen Berufsgruppen beginnen bei einer Höhe von etwa 2.500 Euro; am höchsten sind sie mit durchschnittlichen 4.000 Euro brutto im Monat bei qualifizierten Akademikern. Dennoch lassen sich auch hier Unterschiede und Abweichungen beobachten, da das Gehalt von der Art der Beschäftigung, der Unternehmensgröße und weiteren Faktoren abhängig ist.

Den Wechsel in andere Beschäftigungsfelder einleiten

Berufskraftfahrer/-in wird man aus Leidenschaft. Wer das lange Fahren, die Aufenthalte an Raststätten und auch das Alleinsein nicht erträgt, wird diesem Beruf nicht lange treu sein können. Manchmal sind es aber auch familiäre Umstände, die den Wechsel erforderlich machen. Fort- und Weiterbildungen bieten die Möglichkeit hierzu. Was dem/der Berufskraftfahrer/-in anfangs fehlen mag, das Unterwegssein, wird durch neue Aufgaben, bessere Arbeitszeiten und eine sichere Position ausgeglichen. Wer allerdings um des Fahrens selbst diesen Beruf gewählt hat und dies nicht missen möchte, sollte versuchen, seine berufliche Position durch Anpassungsqualifizierungen und ggf. Spezialisierungen zu verbessern.