Weiterbildung für Designer/innen: Aufstiegsmöglichkeiten

Weiterbildungsmöglichkeiten
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Designer/Designerinnen

Weiterbildung für Designer/innen
Weiterbildung für Designer/innen

Die Berufsbezeichnung Designer/-in ist in Deutschland nicht geschützt, sodass sich prinzipiell jede/r zum/zur Designer/-in fortbilden und als solche/r bezeichnen kann. Anders verhält sich dies, wenn Bezeichnungen wie staatlich geprüfter/geprüfte Designer/-in oder akademische Grade wie Diplomdesigner/-in (bzw. Bachelor oder Master) geführt werden. Dann muss der Nachweis erbracht werden, dass tatsächlich ein entsprechender Ausbildungsgang absolviert wurde. Die Ausbildung an Fachschulen schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, die Ausbildung an Hochschulen mit der Bachelor- oder Masterprüfung. Die Zugangsvoraussetzungen zu den einzelnen Ausbildungsgängen sind ebenso vielfältig wie die Lehrinhalte. Hinzu kommt, dass Designer/-innen in vielen verschiedenen Bereichen tätig sind. Wer sich über eine Fortbildung oder Weiterbildung höher qualifizieren möchte, sollte daher bei der Auswahl auf die genannte Fachrichtung und auf die Voraussetzungen achten.

Anpassungsqualifizierung und Spezialisierung

Zwischen dem ersten Briefing und der abschließenden Auftragsdurchführung muss der/die Designer/-in Aufgaben wie die Angebotserstellung, Recherche, Erstellung einer Grobskizze, Rücksprache mit Kunden und dergleichen mehr erledigen. Es reicht also nicht aus, wenn ein Designer/eine Designerin über hohe fachliche Kompetenzen verfügt. Auch das Gespräch mit den Kunden oder die schriftliche Erstellung von Geschäftsbriefen und Angeboten muss beherrscht werden. Wer sich auf diesem Gebiet weiterbilden möchte, findet unter dem Stichwort „Kommunikation“ zahlreiche Fort- und Weiterbildungen.
Kreative Leistungen finden gegenwärtig sehr stark in Verbindung mit den Neuen Medien ihren Ausdruck. Von der digitalen Fotografie über die Typografie bis zur Fortbildung zum/zur Mediendesigner/-in finden Designer/-innen daher ein großes Angebot an Fachfortbildungen, in denen sie ihre Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen können. So etwa die 15 Monate dauernde Ausbildung zum/zur Medien-Designer/-in für 3D-Animationen und Visual Effects. Aber auch alle anderen Designbereiche sind in Fort- und Weiterbildungen vertreten, so können sich Interessierte beispielsweise für Design und Kunst, Design und Mode, Grafikdesign, Desktop-Publishing und dergleichen mehr einschreiben. Einen ersten Überblick liefert das KURSNET der Agentur für Arbeit.

Aufstiegsweiterbildung

Der berufliche Aufstieg lässt sich über Fort- und Weiterbildungen ebenfalls vorbereiten. Ausgehend von ihren Ausgangsqualifikationen können Designer/-innen sich zum/zur staatlich geprüften Designer/-in, zum/zur Fachwirt/-in Design oder auch zum/zur staatlich geprüften Techniker/-in mit der Fachrichtung Druck und Medientechnik qualifizieren. Eine Vorbereitung auf die Meisterprüfung oder eine Weiterbildung zum/zur Betriebswirt/-in ist ebenfalls möglich. Alle Aufstiegsweiterbildungen sind an eine bestimmte Fachrichtung gebunden, es empfiehlt sich also, gezielt nach Weiterbildungen mit dem eigenen Schwerpunkt zu suchen. Die Kurse und Seminare bereiten auf die Übernahme von leitenden Positionen im mittleren Managementbereich vor. Wer in die oberen Führungsetagen aufsteigen möchte, absolviert ein Studium; zunächst als grundständiges Bachelorstudium in Studiengängen wie Design, Kommunikationsdesign, Mediendesign, Game-Design oder auch Computervisualistik. Für Designer/innen aus dem Bereich Produktdesign werden zusätzlich die Studiengänge Produkt- und Industriedesign sowie Produktentwicklung angeboten.

Erfolgreiche Absolventen/Absolventinnen können anschließend ein Masterstudium in den gleichen oder in verwandten Studiengängen ablegen, beispielsweise in Ausstellungsdesign oder in Textil- und Modedesign. Viele Designer/-innen sind als Freelancer/-innen tätig, betreiben also ein eigenes Design-Büro. Wer diesen Weg anstrebt, sollte Fort- und Weiterbildungen wählen, die kaufmännische und unternehmerische Kompetenzen vermitteln.

Vorteile durch Weiterbildung für Designer (m/w)

Die Qualifikation entscheidet (mit) über das Einkommen

Als die Zeitung „Die Welt“ 2010 eine Infografik veröffentlichte, der zufolge Designer/-innen im Jahr 2008 durchschnittlich 4.690 Euro brutto im Monat verdient haben sollen, gab es starken Widerspruch von Designern/Designerinnen, die deutlich weniger verdienten.* Die Diskussion verdeutlicht, wie groß die Spanne möglicher Einkommen ist. Das scheint nachvollziehbar, bedenkt man die ebenfalls große Spannbreite an Ausbildungsgängen, die unterschiedlichen Beschäftigungsfelder sowie die Berufserfahrung und zusätzlichen Qualifikationen, die Designer/-innen erworben haben. So lässt sich festhalten, dass das minimale Einstiegsgehalt von Designern/Designerinnen mit Hochschulabschluss so hoch ist, wie das maximale Einstiegsgehalt von Designern/Designerinnen, die an einer Fachschule gelernt haben, nämlich durchschnittlich 2.300 Euro. Zu den Geringverdienern gehören häufig Webdesigner/-innen, die zwischen 20.000 und 40.000 Euro jährlich erhalten, zu den Höherverdienenden gehören Grafikdesigner/-innen, Medienfachwirte/-wirtinnen und Techniker/-innen oder Meister/-innen im Bereich Design, die monatlich etwa 3.300 Euro verdienen. Am weitesten driften die Angaben bei selbstständigen Designern/Designerinnen auseinander. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine fundierte Ausbildung und eine Spezialisierung/Qualifizierung über Fort- und Weiterbildungen die Chancen erhöhen, sich auch finanziell nach oben zu bewegen.

Verhandlungsgrundlagen verbessern

Fort- und Weiterbildungen, die speziell auf die Bedürfnisse des Marktes abgestimmt sind, erweitern spezifisch die Kompetenzen der Teilnehmenden und verschaffen ihnen somit auch Vorteile bei der Bewerbung um höhere Positionen oder bei der Kundenakquise. Weiterbildungen in Computer Aided Design (CAD) erleichtern Designern/Designerinnen zusätzlich in vielen Bereichen den Arbeitsalltag. Insgesamt sind Weiterbildungen immer dann zu empfehlen, wenn sie die Teilnehmenden qualifizieren, ihre Freude an der kreativen Arbeit erhöhen und zu verbesserten Verhandlungsgrundlagen führen.