Weiterbildung für Disponent/innen

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Disponenten/Disponentinnen

Weiterbildung für Disponenten/-innen
Weiterbildung für Disponentinnen und Disponenten

Disponenten/Disponentinnen können in der Materialwirtschaft, im Güterverkehr, als Personaldisponenten/-disponentinnen in Zeitarbeitsfirmen, im Flottenmanagement von Fuhrparkunternehmen oder auch in künstlerischen Berufen als Betriebsdirektoren/-direktorinnen beschäftigt sein. Es handelt sich also um eine Berufsbezeichnung, die nicht einheitlich bestimmt ist. So sind Lagerdisponenten/-disponentinnen für logistische Prozesse innerhalb eines Unternehmens zuständig. Der Zugang zum Beruf kann über eine kaufmännische Ausbildung, über die Ausbildung zur Fachkraft, zum/zur Betriebswirt/-in oder auch zum/zur Meister/-in für Lagerlogistik erfolgen. Personaldisponenten/-disponentinnen qualifizieren sich über einen Zertifikatslehrgang der Industrie- und Handelskammer für ihre Tätigkeit. Disponenten/Disponentinnen im Güterverkehr absolvieren eine kaufmännische Aus- oder Weiterbildung. Künstlerische Betriebsdirektoren/-direktorinnen schließlich haben ein Studium in Medien- oder Kulturmanagement abgeschlossen oder sich über eine kaufmännische Weiterbildung in relevanten Bereichen qualifiziert. So unterschiedlich also die Tätigkeitsbereiche und Zugänge sind, so verschieden müssen auch die Maßnahmen der Fortbildung und Weiterbildung sein, die passend zum jeweiligen Berufsbild ausgewählt werden. Wichtig ist den Teilnehmenden, dass eine Qualifizierung erfolgt, die entweder zu vertiefenden Kenntnissen, zur Erschließung neuer Fertigkeiten oder zum beruflichen Aufstieg führen.

Anpassungsqualifizierung und Spezialisierung

Für Lagerdisponenten/-disponentinnen sind dies beispielsweise Anpassungsqualifizierungen, in denen sie mehr über Lager-, Material- und Warenwirtschaft erfahren, ihre allgemeinen Kenntnisse über Transport und Verkehr vertiefen, sich mit Gefahrengütern und Ladungssicherung befassen oder auch Grundlagen in Arbeitssicherheit und Kommunikation erwerben. Für Personaldisponenten/-disponentinnen werden Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen Personalberatung, betriebliches Sozialwesen, Personalcontrolling, Arbeitsrecht, Management angeboten. Und auch hier dürfen natürlich für alle, die sich weiter qualifizieren wollen, Schulungen in Kommunikation und Mitarbeiterführung nicht fehlen. Künstlerische Disponenten/Disponentinnen belegen Fort- und Weiterbildungen, in denen sie sich beispielsweise mit Veranstaltungsmanagement, Public Relation oder Wettbewerbs- und Urheberrecht befassen. Einen Überblick über die Weiterbildungsangebote für die jeweiligen Sparten bietet das KURSNET der Agentur für Arbeit.

Aufstiegsweiterbildung

Wer als Disponent/Disponentin den beruflichen Aufstieg vorantreiben will, strebt damit in der Regel den Übergang ins Management an. Besonders geeignet sind hierfür Studiengänge, die in der Zweiteilung Bachelor/Master angeboten werden. Für Personaldisponenten/-disponentinnen relevante Fächer sind Personalmanagement oder Betriebswirtschaft; künstlerische Direktoren/Direktorinnen wählen entsprechend Kulturmanagement oder entscheiden sich für die Spezialisierung in einem der künstlerischen Bereiche wie Theater- und Musikwissenschaft oder auch Dramaturgie. Da bei Lagerdisponenten/-disponentinnen der Zugang uneinheitlich geregelt ist, erfolgt die berufliche Aufstiegsweiterbildung in Abhängigkeit von der Vorbildung. Möglichkeiten bieten eine Weiterbildung zum/zur geprüften Fachkaufmann/-kauffrau, zum/zur geprüften Logistikmeister/-in oder zum/zur Betriebswirt/-in für Logistik. Auch ein Studium oder Fernstudium bietet sich an, etwa ein Fernstudium Betriebswirtschaft oder Logistik und Supply-Chain-Management.

Vorteile durch Weiterbildung für Disponenten (m/w)

Qualifikation entscheidet über Einkommenshöhe

Gleichgültig, für welchen Bereich Disponenten/Disponentinnen ausgebildet sind, das Einkommen hängt zum einen von ihrer Qualifizierung, zum anderen von der Komplexität des Beschäftigungsfeldes und der Verantwortung, die der/die Einzelne übernimmt, ab. Während Disponenten/Disponentinnen mit einer beruflichen Ausbildung durchschnittlich ca. 2100 Euro brutto als Einstiegsgehalt erhalten, dürfen Akademiker/-innen den Grundbetrag mit etwa 2800 Euro ansetzen. Je nach Branche können weitere Leistungen hinzukommen – so erhalten in Zeitarbeitsfirmen beschäftigte Personaldisponenten/-disponentinnen häufig Prämien für Vertragsabschlüsse. Wer ins gehobene Management aufsteigt, kann mit dem 1,5-Fachen oder auch mit einer Verdoppelung seines Grundgehaltes rechnen. Ist also die berufliche Qualifizierung mit dem beruflichen Aufstieg verbunden, so zahlt sich die Fortbildung und Weiterbildung Monat für Monat aus.

Arbeitserleichterung und bessere Aufstiegsmöglichkeiten

Viele Disponenten/Disponentinnen verfügen über sehr gute Fachkenntnisse, unterschätzen gerade zu Beginn ihrer Tätigkeit aber die Bedeutung ihrer kommunikativen Kompetenzen für diesen Beruf. Da sie als Mittler/-innen zwischen verschiedenen Abteilungen und Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen tätig werden, erleichtert es Disponenten/Disponentinnen ihre Arbeit erheblich, wenn sie sich für Anpassungsqualifizierungen in diesem Bereich entscheiden. Auch die Arbeitsorganisation ist ein wichtiges Thema, das daher in zahlreichen Fort- und Weiterbildungen vermittelt wird. Erfolgreiche Personaldisponenten/-disponentinnen in der Zeitarbeit können auch ohne Studium zu Regionalleitern/-leiterinnen aufsteigen und ggf. eine eigene Filiale übernehmen. Allen anderen bietet sich durch eine Aufstiegsweiterbildung die Möglichkeit, Aufgaben im mittleren oder höheren Management zu übernehmen.