Duales Studium in nachhaltigen Unternehmen

Nach dem Abitur stehen viele Schulabgänger vor der Frage: studieren oder doch lieber eine Ausbildung anfangen? Was viele nicht wissen: es gibt einen Mittelweg. Sogenannte Duale Studiengänge kombinieren die Vorteile eines Studiums mit denen einer praktischen Ausbildung. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen einem Verbundstudium und einem Studium mit vertiefter Praxis.

Verbundstudium

Bei einem Verbundstudium erwerben die Studierenden zwei Abschlüsse auf einmal. In der Regel suchen sich die Studierende einen Studiengang an einer Hochschule Ihrer Wahl aus, welches in Kombination mit einer Berufsausbildung studiert werden kann.Zunächst starten die Studierenden ihre Ausbildung im Lehrbetrieb. Nach etwa 14 Monaten folgt dann der Wechsel an die Hochschule. Ab diesem Zeitpunkt wechseln sich die theoretische Hochschulausbildung mit Zeiten der praktischen Ausbildung ab. In der Regel wird im dritten Ausbildungsjahr die Abschlussprüfung der Lehre vor der jeweils zuständigen Kammer absolviert. Nach erfolgreich bestandener Prüfung nehmen die Studierenden während der vorlesungsfreien Zeiten weitere Praxiseinheiten in ihren Ausbildungsbetrieben war. Das duale Studium wird mit einer praxisnahen Bachelorarbeit beendet.

Studium mit vertiefter Praxis

Im Gegensatz zum Verbundstudium wird hier keine zusätzliche Berufsausbildung abgeschlossen. Allerdings müssen die Studierenden auch hier einen Bildungsplatz bei einem mit der jeweiligen Hochschule kooperierenden Unternehmen finden. Die Studierenden durchlaufen dann während den Vorlesungsfreien Zeiten und während der Praxissemester vertiefte Praxisphasen. Der Vorteil hierbei ist, dass die Studierenden bereits von Anfang an intensiv in den Ablauf eines Unternehmens eingebunden werden und lernen, ihre theoretischen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden.

Gehalt und Studiengebühren

In der Regel werden die Studierenden während eines Verbundstudiums vom Ausbildungsbetrieb vergütet. Oft werden auch die Studiengebühren übernommen. Das Gehalt orientiert sich dabei am Verdienst eines normalen Azubis und bewegt sich, je nach Studiengang, zwischen 500 Euro und 1000 Euro im Monat. Bei einem Studium mit vertiefter Praxis werden die Studierenden dagegen meist, ähnlich wie Werksstudenten, lediglich während der Praxisphasen vergütet. Wer hier geschickt verhandelt, kann aber durchaus auch noch die Studiengebühren oder ähnliches vom Unternehmen erstattet bekommen.

Wer bietet duale Studiengänge an?

In der Regel werden duale Studiengänge, gleich welcher Ausrichtung, von Hochschulen für angewandte Wissenschaften (früher Fachhochschulen) oder Studienakademien angeboten. Das Angebot variiert von Bundesland zu Bundesland und ist auch abhängig vom gewünschten Studiengang. Wer bei seinem Studium besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legt, der sollte sein Glück bei der Versandhandelsgruppe KAISER+KRAFT Europa GmbH versuchen. Als nachhaltiger B2B-Händler bietet dieses Unternehmen in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg verschiedene duale Studiengänge aus den Bereichen Logistik, Consulting, Handel, Medien und Kommunikation an.


Duale Studiengänge, gleich welcher Ausrichtung, stellen immer mehr eine gute Alternative zum klassischen Hochschulstudium dar. Die Verbindung von Wissen und Können ist sowohl für Studierende, als auch für anspruchsvolle Unternehmen die optimale Strategie, um nachhaltig in die Zukunft zu investieren.