Weiterbildung für Fachkinderkrankenschwestern/-pfleger - Hygiene

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Weiterbildung zur/zum Fachkinderkrankenschwester/Pfleger - Hygiene
Weiterbildung zur/zum Fachkinderkrankenschwester/Pfleger - Hygiene

Die Weiterbildung zum/zur Fachkinderkrankenpfleger/-schwester für Hygiene bereitet Beschäftigte aus der Kranken- oder Altenpflege auf ein neues Tätigkeitsfeld vor. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung erfolgt dann die Auswahl eines konkreten Einsatzgebietes und damit auch die Notwendigkeit, sich weiter zu spezialisieren oder die vorhandenen Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen. Doch auch wer bereits über langjährige Erfahrung im Beruf verfügt, sollte große Sorgfalt darauf verwenden, das eigene Fachwissen beständig zu aktualisieren. Das gilt für Fachkinderkrankenpfleger/-schwestern für Hygiene in ambulanten Einrichtungen ebenso wie für Beschäftigte in Krankenhäusern oder in der Verwaltung. Jeder Einsatzort bringt seine spezifischen Anforderungen mit sich; und gerade in der Krankenpflege ist die Hygiene zu einer viel beachteten und kontrollierten Aufgabe geworden. Denn von den Hygienemaßnahmen hängt im Ernstfall das Leben vieler Patienten ab. Eine Vielzahl an Fort- und Weiterbildungen hat darüber hinaus nicht-medizinische Inhalte, die es angehenden Führungskräften erleichtern sollen, sich auf die Übernahme von Verantwortung in der Mitarbeiterführung oder im Qualitätsmanagement vorzubereiten.

Anpassungsqualifizierung und Spezialisierung

Weiterbildungen für Fachkinderkrankenpfleger/-schwestern für Hygiene lassen sich grob in fünf Bereiche unterteilen. Angeboten werden Seminare zur Pflege, zum Dokumentationswesen, zum Qualitätsmanagement in der Hygiene, zu den Bereichen Kommunikation und Organisation. Wer sich auf eine Lehrtätigkeit vorbereiten möchte, findet hierfür ebenfalls geeignete Fort- und Weiterbildungen. Zum allgemeinen Bereich Pflege gehören Seminare, die auf bestimmte Einsatzgebiete vorbereiten – etwa als Beschäftigte in der Alten- und Krankenpflege oder auch als Gutachter/-innen. Auch Pflegeprozesse, Pflegemodelle und bestimmte Probleme, die sich für in der Pflege Beschäftigte ergeben, werden thematisiert. Auch Praxiskurse, beispielsweise für den Umgang mit Defibrillatoren bei Kindern finden sich am Markt. Der Dokumentation kommt im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle zu. Sie erfolgt in der Regel EDV-gestützt; das notwendige Handwerkszeug kann in Fachfortbildungen erworben werden. Die Instandhaltung von Produkten, Sterilisationsverfahren mithilfe bestimmter Stoffe, Arbeitsschutz und Hygiene in Arztpraxen – diese und weitere praktische Schwerpunkte werden in Fortbildungen aus dem Bereich Hygiene gesetzt. Qualitäts- und Konfliktmanagement sowie der Erwerb kommunikativer Kompetenzen im Umgang mit Mitarbeitern und Patienten runden das Angebot ab.

Aufstiegsweiterbildung

Die Weiterbildung zum/zur Fachkinderkrankenpfleger/-schwester für Hygiene stellt für viele Teilnehmende bereits einen ersten Schritt zum beruflichen Aufstieg dar. Darauf aufbauend kann ein Studium den Weg in die mittleren und höheren Führungsetagen ebnen. Infrage kommen inhaltlich verwandte Studiengänge wie beispielsweise Humanmedizin, Pflege- oder Gesundheitsmanagement, Pflege- oder Gesundheitspädagogik oder auch Gesundheitswissenschaft. In vielen Fällen ist ein Präsenz- oder Fernstudium auch ohne allgemeine Hochschulzugangsberechtigung möglich. Neben dem Aufstieg stellt auch die Existenzgründung eine willkommene Herausforderung und den Grund für die Weiterqualifizierung dar. So können Fachkinderkrankenpfleger/-schwestern für Hygiene sich beispielsweise mit einem ambulanten Pflegedienst selbstständig machen.

Vorteile durch Weiterbildung für Fachkinderkrankenpfleger Hygiene (m/w)

Tarifliche Eingruppierung verbessern

Fachkinderkrankenpfleger/-schwestern, die in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen tätig sind, werden nach Tarif bezahlt (TVöD). Hierfür erfolgt zunächst eine Einstufung in eine der Entgeltgruppen. Für die Zuordnung sind Aspekte wie Alter, Einrichtung, Ausbildung und Berufserfahrung wesentlich. Auch Fachfortbildungen, die dazu führen, dass die Beschäftigten komplexere Aufgabenbereiche oder mehr Verantwortung übernehmen, wirken sich positiv auf eine höhere Eingruppierung aus. Ab der Stufe 3 kommt es zudem besonders auf die Leistung der Beschäftigten an, um die nächsthöhere Einstufung zu erhalten. Wie stark sich die Ausbildung auf die Gehaltshöhe auswirkt, zeigt bereits der Unterschied zwischen ausgebildeten Krankenschwestern/-pflegern und Hochschulabsolventen/-absolventinnen. Erstere werden üblicherweise in die Entgeltgruppen 7 bis 8 eingestuft. Schon ein Bachelorstudium bringt dagegen eine Einstufung in die Entgeltgruppen 9 bis 12. * Aber auch jede andere Form der Weiterbildung, die zu einem Aufstieg innerhalb des Unternehmens führt, geht in der Regel mit einer höheren Eingruppierung einher – das gilt in ähnlicher Weise auch für Angestellte, die nicht in einer staatlichen Einrichtung tätig sind.

Durch Weiterbildung immer auf dem neuesten Stand

Der finanzielle Aspekt ist speziell für Beschäftigte in der Pflege nicht unerheblich –schließlich werden dort allgemein keine Spitzengehälter bezahlt. Neben der Gehaltserhöhung benennen Teilnehmende von Fort- und Weiterbildungen aber vor allem den Erkenntnisgewinn und die praktische Ausrichtung der Seminare als Pluspunkte. Der medizinische Fortschritt ist gestaltet sich beinahe so rasant wie der technologische. Wer auf einem so verantwortungsvollen Gebiet wie der Hygiene in Gesundheitseinrichtungen nicht den Anschluss verlieren möchte, ist also gut beraten, sich regelmäßig in Weiterbildungsseminaren mit anderen Fachkräften auszutauschen.


* http://www.meinestadt.de/deutschland/berufe-branchen/pflegeberufe/tarife