Weiterbildung als Koch oder Köchin - Fortbildung für Köche

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Weiterbildung für Köche und Köchinnen
Weiterbildung für Köche und Köchinnen

Mit der Ausbildung zum/zur Koch/Köchin beginnt der Einstieg in ein spannendes Berufsfeld, das Beschäftigungsmöglichkeiten in Hotels, Restaurants und Kantinen, öffentlichen Institutionen oder auch in der Lebensmittelindustrie bietet. Doch für viele Köche/Köchinnen ist die dreijährige Ausbildung nur eine Etappe auf dem Weg zu einer weiteren Spezialisierung oder Erweiterung ihrer Fähigkeiten. Denn einfach nur gut kochen können, reicht für diesen interessanten und vielseitigen Beruf nicht aus. In Weiterbildungsseminaren lernen Köche/Köchinnen alles, was es über die Zubereitung spezieller Speisen, über Diäten oder Hygienevorschriften zu wissen gibt. Was sind die Besonderheiten einer Vollwerternährung und wie lassen sich vegetarische Gerichte schmackhaft zubereiten? Gerade heute, da immer mehr Menschen unter Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien leiden, ist der Bedarf an Köchen/Köchinnen, die Erfahrung auf diesem Gebiet haben, groß. Wer den Aufstieg vom Jungkoch/von der Jungköchin zum/zur Küchenchef/-in oder den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchte, für den finden sich ebenfalls geeignete Aufstiegsweiterbildungen u. a. im KURSNET der Agentur für Arbeit.

Anpassungsqualifizierung und Spezialisierung

Dass Köche Speisen zubereiten, versteht jeder, aber wozu benötigen sie Kenntnisse in Bereichen wie Qualitätsmanagement oder Verwaltungsrecht? Lebensmittelrecht heißt ein wichtiger Bereich, in dem sich Köche/Köchinnen, die in der Lebensmittelindustrie aufsteigen wollten, auskennen müssen. In den eintägigen Seminaren werden beispielsweise die Grundlagen des EU-Rechts vermittelt oder auch Besonderheiten in Sachen Nahrungsmittelergänzung oder diätetische Lebensmittel vorgestellt. Neben solchen theoretischen Fortbildungen ist natürlich auch die praktische Weiterbildung für Köche und Köchinnen unabdingbar. Dazu gehören Grund- und Aufbaukurse im Service sowie in der Zubereitung und Präsentation von Speisen. Welche Arten gibt es, Fisch zu grillen? Was versteht man unter dem Begriff „Powerfood“ und wie lässt sich selbiges möglichst nährstoffschonend zubereiten? Unsere Ess- und Trinkgewohnheiten unterliegen einem beständigen Wandel und es sind die gut qualifizierten Köche/Köchinnen, die diese positiv beeinflussen können.

Aufstiegsweiterbildung

Sich als Koch oder Köchin mit drei Sternen schmücken können – wer träumte nicht davon? Für die meisten Köche/Köchinnen wird dieses Ziel unerreicht bleiben. Doch auch ohne Sterne lassen sich vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten finden. Als klassische Aufstiegsweiterbildung lässt sich die Weiterbildung zum/zur Küchenmeister/-in bezeichnen. Darin geht es weniger um das Kochen, Backen und Grillen; stattdessen erlernen die Teilnehmer/-innen alles, was sie zur Organisation ihres Betriebes und zur Mitarbeiterführung befähigt. Betriebswirtschaft gehört ebenso dazu wie Steuerrecht, EDV und Controlling. Aber auch das Beraten der Gäste, die Vermarktung von Produkten oder deren Beschaffung und Pflege sind Teil der umfassenden Weiterbildung. Wen es in die Lebensmittelindustrie zieht, der kann sich durch eine Weiterbildung zum/zur Lebensmitteltechniker/-in für höhere Positionen qualifizieren. Auch eine Ausbildung zum/zur Betriebswirt/-in oder zum/zur staatlich geprüften Gastronom/-in kommt infrage. Ein Bachelorabschluss schließlich lässt sich in den Studiengängen Ernährungswissenschaft, Lebensmitteltechnologie oder auch Hotel- und Tourismusmanagement erlangen. In vielen Fällen ist der Nachweis einer Hochschulzugangsberechtigung nicht mehr erforderlich.

Vorteile durch die berufliche Weiterbildung für Köche/Köchinnen

Nur Weiterbildung und Spezialisierung bringen den erhofften Gewinn

Die Höhe der Ausbildungsvergütung und die Einstiegsgehälter von Köchen/Köchinnen sind eher wenig verlockend. Was dann folgt, hängt im Wesentlichen davon ab, wo die Beschäftigung erfolgt und in welcher Weise es dem/der Koch/Köchin gelingt, sich weiter zu spezialisieren. Denn auf der einen Seite wird von qualifizierten Köchen/Köchinnen erwartet, dass sie über ein möglichst großes Repertoire verfügen. Auf der anderen Seite geht der klassische Weg zum Aufstieg über eine Spezialisierung auf bestimmte Arten von Speisen. Eine wesentliche zusätzliche Einnahmequelle kann für Köche in Trinkgeldern liegen, allerdings nur dann, wenn sie selbstständig arbeiten oder die Trinkgelder am Einsatzort auch tatsächlich zwischen allen Beschäftigten aufgeteilt werden. Verlassen sollte sich niemand darauf – es gibt bessere Möglichkeiten, beruflich voranzukommen und damit auch das eigene Einkommen zu erhöhen. Deutlich besser sieht es beispielsweise bei Küchenchefs aus, deren Gehälter leicht einmal das Doppelte des durchschnittlichen Einkommens von Köchen/Köchinnen betragen können. Auch Gastronomiebetriebswirte/-wirtinnen, Lebensmitteltechniker/-innen oder Ernährungsberater/-innen, die nach Tarif bezahlt werden, verdienen im Vergleich zum/zur Koch/Köchin ohne zusätzliche Qualifikationen überdurchschnittlich

Aufstiegschancen und Arbeitsbedingungen durch Weiterbildung verbessern

Kochen ist eine Kunst – und so hängen die Aufstiegschancen für Köche/Köchinnen im Wesentlichen auch von ihrem Talent ab. Doch ganz ohne Weiterbildung wird auch der/die talentierteste Koch/Köchin beruflich nicht vorankommen. Wer Meister/-in, Küchenchef/-in oder Betriebswirt/-in werden möchte, muss sich am Ende einer Weiterbildung einer Prüfung unterziehen. Wer in einem großen Restaurant oder im Fünfsternehotel eine besondere Position einnehmen möchte, spezialisiert sich in der Regel auf einen Bereich, beispielsweise als Saucier oder Gardemanger. Und auch die Existenzgründung sollte durch geeignete Seminare abgesichert werden. Wer auf Dauer die für die Gastronomie typischen Arbeitsbedingungen – wie Wochenend- und Nacht- oder Schichtarbeit – vermeiden möchte, sieht sich am besten nach verwandten Beschäftigungsbereichen zum Beispiel in der Nahrungsmittelindustrie um, für die er oder sie sich ebenfalls über Weiterbildungen qualifizieren kann.