Die zusätzlichen Betreuungskräfte sollen eine Handlungskompetenz erhalten, die es ermöglicht, dass "in enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegefachkräften und den Pflegeteams die Betreuungs- und Lebensqualität von Pflegebedürftigen verbessert wird, die infolge demenzbedingter Fähigkeitsstörungen, psychischer Erkrankungen oder geistiger Behinderung dauerhaft erheblich in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind und deshalb einen hohen allgemeinen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf haben." (Quelle: § 43b SGB XI)
Basiskurs (100 Stunden):
• Grundkenntnisse im Bereich der Kommunikation
• Grundkenntnisse im Bereich internistischer, psychiatrischer und orthopädischer Krankheitsbilder
• Grundkenntnisse der Pflege und Pflegedokumentation; Hygieneanforderungen
• Erste-Hilfe-Kurs; Verhalten in Notfallsituationen
Betreuungspraktikum: Zwei Wochen in einer stationären Einrichtung
Aufbaukurs (60 Stunden):
• Themen aus der Rechtskunde, z.B. Grundkenntnisse aus dem Haftungs- und Betreuungsrecht, Schweigepflicht, Datenschutz etc.
• Umgang mit demenziell veränderten Menschen/Kommunikationsformen
• aktivierende Angebote für die zu Betreuenden
• Bewegungsaktivitäten für die zu Betreuenden
• Grundlagen in der Ernährungslehre/Diäten/Nahrungsmittelunverträglichkeiten
• Zusammenarbeit und Kommunikation im Team, mit Angehörigen und ehrenamtlich Engagierten