Diese Qualifizierung im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz vermittelt Kenntnisse zur Absicherung digitaler Infrastrukturen und zur Einhaltung rechtlicher Vorgaben. Teilnehmende lernen, Cyberbedrohungen zu identifizieren, Risiken zu bewerten und sowohl technische als auch organisatorische Schutzmaßnahmen in Unternehmen zu implementieren.

  • Identifikation und Abwehr von Cyberbedrohungen
  • Anwendung datenschutzrechtlicher Vorschriften und Compliance-Standards
  • Konfiguration von Netzwerk-Sicherheitssystemen und Firewalls
  • Implementierung von Kryptographie und digitalen Zertifikaten
  • Erstellung von Notfallplänen und Sicherheitsarchitekturen
  • Absicherung von Cloud-Umgebungen

Grundlagen und Recht

Die rechtlichen Rahmenbedingungen der IT-Sicherheit bilden die Basis für ein regelkonformes Datenmanagement. Dabei werden Datenschutzvorschriften, Compliance-Standards sowie die Funktion des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als zentrale Instanz behandelt. Zudem erfolgt die Vermittlung von Informationspflichten und die Integration von Sicherheitsstandards in betriebliche Prozesse, um eine systematische Steuerung der Informationssicherheit zu gewährleisten.

Analyse und Gefahrenabwehr

Im Zentrum steht die systematische Identifikation von Schwachstellen durch Sicherheitschecks und Risikoanalysen. Es werden Methoden zur Erkennung von Malware und Cyberbedrohungen vermittelt, um potenzielle Auswirkungen auf die IT-Infrastruktur zu minimieren. Durch aktive Sicherheitstests und den Einsatz von Vulnerability Scannern lassen sich Systeme evaluieren und technische sowie organisatorische Schutzmaßnahmen zur Gefahrenabwehr etablieren.

Technische Netzwerksicherheit und Kryptographie

Die technische Absicherung von Netzwerken erfolgt durch die Konfiguration von Firewalls, Zugriffskontrolllisten und Authentifizierungsverfahren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kryptographie und der Anwendung digitaler Zertifikate zur Sicherung von Datenströmen. Das Konzept Security by Design wird herangezogen, um die Integrität von Daten in IT-Projekten sicherzustellen. Die kontinuierliche Überwachung und Reaktion auf Sicherheitsvorfälle bilden dabei Bestandteile des Netzwerkschutzes.

Sicherheitsarchitektur und Cloud

Die Entwicklung von Sicherheitsarchitekturen umfasst die Integration internationaler Normen in die Unternehmensstrategie. Hierbei werden Konzepte für verschiedene Einsatzszenarien entworfen, die auch die Absicherung von Azure-Cloud-Umgebungen und hybriden Infrastrukturen einschließen. Die Erstellung von Notfallplänen, Systemhärtung sowie eine detaillierte Dokumentation sichern die Wiederherstellung der IT-Systeme nach Störungen und gewährleisten die Betriebsbereitschaft.

Information zu Unterricht und Prüfung

Der Unterricht findet auf Deutsch statt. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.

Zusätzliche Extras
  • praktische Vertiefung
  • Methodenkompetenz
  • Fallstudienanalysen

Die zunehmende Digitalisierung und die Bedrohungslage im Cyberraum erhöhen den Bedarf an Fachkräften im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz in allen Wirtschaftszweigen. Da viele Geschäftsprozesse auf einer funktionierenden IT-Infrastruktur basieren, sind Fachleute gefragt, die Sicherheitsmaßnahmen planen, umsetzen und kontrollieren können. Die Verknüpfung von technischem Fachwissen mit rechtlicher Expertise ermöglicht die Übernahme von Aufgaben im IT-Sicherheitsmanagement.