Berufsbeschreibung
Der Qualitätsfachmann führt in Teamarbeit Qualitätssicherungsmaßnahmen selbstständig und eigenverantwortlich aus: Von der Produktplanung, dem Wareneingang, der Überwachung und Steuerung des gesamten Produktionsprozesses, der Endabnahme bis hin zur Produktbetreuung beim Kunden. Außerdem gehört die Lösung messtechnischer Probleme in allen Bereichen des betrieblichen Ablaufs zu seinen Aufgaben. Er prüft im Wareneingang Halbzeuge, Hilfsstoffe und Zulieferteile bzw. Produkte,führt Erstbemusterungen und Lieferantenbewertungen durch,
beurteilt Prozesse und Abläufe, führt Fehleranalysen und Problemuntersuchungen durch (FMEA, Pareto usw.),
wirkt mit bei Auditierungen,
organisiert die Prüfmittelüberwachung und -verwaltung,
erstellt Prüfpläne und Prüfmittel-Fähigkeitsnachweise,
richtet Prüfplätze ein und
bearbeitet Kundenreklamationen.
Der Qualitätsfachmann übt eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit im technischen Umfeld des Qualitätsmanagements aus. Alle Aktivitäten basieren auf der Grundlage von Qualitätsmanagementsystemen (z. B. DIN EN ISO 9000 ff). Der Qualitätsfachmann ist ein Beruf mit Zukunft und Aufstiegschancen, z.B. als Abteilungsleiter im Wareneingangsbereich, in der Produktionssicherung, Endabnahme, im Prüflabor oder als Qualitätsleiter.
Die AusbildungBeginn der Ausbildung:
halbjährlich
Ausbildungsorte:
18 Monate im Berufsförderungswerk,
2 Betriebspraktika
Die Ausbildungsorganisation
Die Ausbildung beginnt mit einer berufsübergreifenden Vermittlung von Grundfertigkeiten und -kenntnissen aus dem Bereich Maschinenbau bzw. Feinwerktechnik.
Die anschließende berufsspezifische Fachausbildung vermittelt die Qualifikation für Tätigkeiten im Bereich der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements. Während dieser Ausbildung absolvieren die Rehabilitanden zwei Praktika in Betrieben.