Dieser praxisnahe Workshop eignet sich besonders für Sicherheitsmitarbeiter, Beschäftigte im öffentlichen Dienst, Empfangs- und Pfortenpersonal, Servicemitarbeiter sowie für alle Unternehmen und Organisationen, deren Mitarbeiter mit unklaren, emotional aufgeladenen oder psychischen Ausnahmesituationen konfrontiert werden können.


Das Schulungsangebot bietet eine umfassende und spezialisierte Antwort auf die wachsenden Herausforderungen im Umgang mit berauschten oder psychisch auffälligen Personen im Berufsalltag.


Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmern ein klares, taktisches Verhaltenssystem an die Hand zu geben, um kritische Situationen frühzeitig zu entschärfen und die eigene Sicherheit konsequent zu wahren.


Das Schulungsangebot umfasst folgende inhaltliche Schwerpunkte:


- Spezifische Verhaltensanalyse vs. Alltagsstreit

- Erweiterter Eigenschutz & Raumpositionierung

- Psychologische Krisenansprache (Reizreduktion)

- Schnittstellenmanagement zu Rettungskräften


Methodik und Durchführung des Workshops:

Der Workshop der Detektei Kompass zeichnet sich durch maximale Praxisnähe aus. Die Inhalte werden interaktiv vermittelt und leben von der aktiven Mitarbeit. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist das bewusste Training in einer exklusiven Kleingruppe (maximal 6 Teilnehmer). Dieser Rahmen ermöglicht es, die spezifischen psychiatrischen Fallanalysen, handlungsorientierten Übungen und das Training an realistischen Einsatzszenarien hochgradig individuell auf das tatsächliche Arbeitsumfeld der Teilnehmenden abzustimmen. Durch dieses intensive, betreute Praxistraining gewinnen die Teilnehmer sofort spürbar mehr psychologische und praktische Handlungssicherheit für den Umgang mit Extremfällen.


Lernziele


Nach erfolgreichem Abschluss dieses Workshops haben die Teilnehmer folgende spezifische Kompetenzen erworben:



Psychische Ausnahmezustände abgrenzen:

Die Teilnehmer sind in der Lage, Anzeichen von Psychosen, Wahnvorstellungen und schweren Rauschzuständen im Arbeitsalltag von normalen Konflikten zu unterscheiden und das Gefährdungspotenzial richtig zu bewerten.


Erhöhten Eigenschutz anwenden:

Die Teilnehmer können erweiterte Sicherheitszonen, Schutzhaltungen und Raumpositionierungen gezielt nutzen, um sich vor unvorhersehbaren physischen Impulshandlungen effektiv zu schützen.


Deeskalierend ansprechen:

Die Teilnehmer beherrschen spezielle psychologische Ansprachen, um hochgradig irrationale oder berauschte Personen professionell zu spiegeln und zu beruhigen, ohne die Situation ungewollt zu verschärfen.


Die Rettungskette professionell einleiten:

Die Teilnehmer können den Behördenkontakt zu Polizei und Rettungsdienst bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung fehlerfrei koordinieren und den Vorfall für die Übergabe an Fachkräfte präzise vorbereiten.