Die berufsbegleitende Weiterbildung qualifiziert Sie zur Pflegedienstleitung nach DKG-Richtlinien und entspricht sowohl den Anforderungen an eine Leitung einer Station / eines Bereiches nach DKG als auch den Anforderungen an die leitende Fachkraft nach §71.3 SGB XI. Es werden Ihnen alle erforderlichen Qualifikationen vermittelt, um die Leitungsfunktion einer PDL in Kliniken, Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen und Pflegeheimen zu übernehmen.

Die erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung zur "Pflegerischen Leitung einer Station oder Einheit nach DKG" befähigt Teilnehmende, entsprechend dem anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse komplexe Leitungs- und Führungsaufgaben einer Bereichs-, Pflegedienst- oder Stationsleitung vor allem im akutstationären Bereich, z. B. in Krankenhäusern, wahrzunehmen und Qualitätsanforderungen in der Patientenversorgung qualifiziert und selbstbewusst zu begegnen.

ABLAUF DES KURSES
= 800 Stunden Weiterbildung, davon:
720 Stunden Theorie
80 Stunden praktische Weiterbildung (Hospitationen)
• zwei schriftliche Modulprüfungen (Hausarbeit und Hospitationsbericht)
• zwei mündliche Modulprüfungen
• eine mündliche Abschlussprüfung

THEORETISCHE WEITERBILDUNG
Der theoretische Teil der Weiterbildung findet in modularer Form statt und besteht aus zwei Basismodulen sowie fünf Fachmodulen.

Basismodul
Basismodul Entwicklungen begründet, initiieren und gestalten (80 UE)

Fachmodule
Fachmodul I Betriebswirtschaftlich und richtlinienkonform agieren (130 UE)
Fachmodul II Innovativ handeln (120 UE)
Fachmodul III Mitarbeitende fördern und motivieren (138 UE)
Fachmodul IV Organisationsmanagement als Führungskraft implementieren (124 UE)
Fachmodul V Führen und leiten (128 UE)

PRAKTISCHE WEITERBILDUNG
Der praktische Teil der pflegerischen Weiterbildung zur Stationsleiterin bzw. zum Stationsleiter umfasst 80 Stunden Hospitation untergliedert in drei Abschnitte. Davon finden zwei unterschiedliche Einsatzbereiche im eigenen Krankenhaus/ in der eigenen Einrichtung statt. Die dritte Hospitation (mindestens 40 Stunden) wird in einer externen Einrichtung absolviert. Der Gegenstand der Hospitationen bezieht sich stets auf Führen und Leiten.