Das Qualitätsmanagement im Automotive-Bereich stellt besondere Anforderungen an Prozesse, Produkte und Organisationen. Es zielt darauf ab, hohe Qualitätsstandards entlang der gesamten Lieferkette sicherzustellen und branchenspezifische Anforderungen systematisch umzusetzen. Dabei stehen Zuverlässigkeit, Prozesssicherheit und die Einhaltung kundenspezifischer sowie regulatorischer Vorgaben im Mittelpunkt.

Die Weiterbildung vermittelt grundlegende Ansätze zur Umsetzung von Qualitätsmanagement im Automotive-Umfeld. Teilnehmende lernen, spezifische Anforderungen der Automobilindustrie zu verstehen und in bestehende Unternehmensprozesse zu integrieren. Dabei wird die Verbindung zwischen Kundenanforderungen, Lieferantenmanagement und Prozessqualität besonders berücksichtigt.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Anwendung branchenspezifischer Regelwerke und Methoden zur Sicherstellung stabiler und fähiger Prozesse. Es wird erläutert, wie Qualitätsanforderungen entlang der Wertschöpfungskette umgesetzt und überwacht werden können. Zudem werden Aspekte der Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten sowie der Absicherung von Prozessen behandelt.

Darüber hinaus fördert die Weiterbildung ein Verständnis für die Rolle des Qualitätsmanagements als zentraler Bestandteil der Automotive-Industrie. Die Inhalte zeigen auf, wie Unternehmen Qualitätsanforderungen zuverlässig erfüllen, Risiken in der Lieferkette reduzieren und die Leistungsfähigkeit ihrer Prozesse nachhaltig sichern können.

Inhalte:

- Besonderheiten des Qualitätsmanagements im Automotive-Bereich
- Anforderungen und Regelwerke der Automobilindustrie (z. B. IATF 16949)
- Umsetzung kundenspezifischer Anforderungen (CSR)
- Sicherstellung von Prozess- und Produktqualität
- Zusammenarbeit entlang der Lieferkette
- Grundlagen der Bemusterung und Freigabeprozesse (z. B. PPAP)
- Umgang mit Abweichungen und Kundenanforderungen
- Absicherung von Prozessen und Serienfertigung
- Einbindung von Lieferanten in das Qualitätsmanagement
- Bewertung der Wirksamkeit von Maßnahmen im Automotive-Kontext