Einführung in das Requirements Engineering
  • Rolle und Bedeutung im Projektverlauf
  • Risiken unklarer Anforderungen
  • Überblick über Methoden und Standards
Arten von Anforderungen
  • Funktionale vs. nichtfunktionale Anforderungen
  • Typische Fehler und Abgrenzungskriterien
  • Beispiele aus der Praxis
Analyse natürlichsprachlicher Anforderungen
  • Warum natürliche Sprache oft problematisch ist
  • Einsatz von Wohlgeformtheitsregeln
  • Methoden zur Verbesserung der sprachlichen Klarheit
Konstruktion präziser Anforderungen
  • Anwendung standardisierter Schablonen (u.a. PARIS-Mustersprache)
  • Strukturierung nach Granularität und Testbarkeit
  • Vermeidung von Widersprüchen und Mehrdeutigkeiten
Dokumentation von Anforderungen
  • Erstellung und Gliederung von Lasten- und Pflichtenheften
  • Techniken zur Strukturierung großer Anforderungssammlungen
  • Anforderungen als Kommunikationsbrücke zwischen Fachbereich und IT
Qualitätssicherung von Anforderungen
  • Kriterien: Vollständigkeit, Konsistenz, Nachvollziehbarkeit, Testbarkeit
  • Praxisgerechte Prüftechniken
  • Reviewverfahren und Checklisten
Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an alle, die professionell mit Anforderungen arbeiten:

  • Requirements Engineers
  • Business Analysten
  • IT-Projektleiter
  • Softwarearchitekten
  • Qualitätsmanager
  • Fachbereichsverantwortliche

Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse im Anforderungsmanagement.

Lernziele

Nach dem Seminar können Sie:

  • Anforderungen präzise und verständlich formulieren
  • unklare, mehrdeutige oder unvollständige Anforderungen erkennen und überarbeiten
  • strukturierte Schablonen und Regelwerke anwenden
  • funktionale und nichtfunktionale Anforderungen systematisch dokumentieren
  • Anforderungen auf Qualität (z.B. Vollständigkeit, Konsistenz, Testbarkeit) überprüfen

Kurz: Sie beherrschen moderne Techniken der Anforderungsanalyse und sind in der Lage, belastbare Dokumente wie Lasten- und Pflichtenhefte zu erstellen.


(Version: 2026-02-13T10:43:51+01:00)