Das Meisterprüfungsberufsbild nach der aktuellen Meisterprüfungsverordnung orientiert sich stark an den betrieblichen Arbeits- und Geschäftsprozessen. Hierdurch werden die Prüfungsanforderungen stärker auf die Bewältigung betrieblicher Praxis im Bereich des Kunden- und Serviceprozesses sowie der Führung eines Betriebes ausgerichtet. Das Meisterprüfungs-berufsbild macht zudem deutlich, dass es nicht auf Einzelkenntnisse und -fertigkeiten ankommt, sondern dass ganzheitliche Qualifikationen verlangt werden, die die Planung, Durchführung, Kontrolle und Bewertung umfassen. Handwerkliche sowie diagnostische Fähigkeiten sind nach wie vor erforderlich und Teil des Lernstoffes, werden aber entsprechend der Vorgabe des Lehrplanes weniger intensiv geschult, als es nach "alter" Meisterprüfungsverordnung der Fall war.