Der Lehrgang vermittelt die notwenigen fachlichen Kenntnisse, um als "Script Supervisor*in" im Anschluss arbeiten und für die Regie eine beratende Funktion einnehmen zu können.
Dazu gehören: Kenntnisse von Dramaturgie, Dialogführung, Zeitabläufen innerhalb des Drehbuchs, der Logik innerhalb der Geschichte, von Kameratechnik und Produktionsabläufen. Darüber hinaus benötigt der "Script Supervisor" ein gutes Einfühlungsvermögen gegenüber Regie und Schauspieler*innen sowie eine positive und aufmerksame Haltung zu allen Teammitgliedern.
Im Einzelnen werden folgende Aspekte behandelt:
- Berichte und Listen (Tagesberichte, Cutterberichte, Stopplisten, Drehbuchauszüge, Produktionsunterlagen)
- Produktionsabläufe am Set (Proben, Stoppzeiten, Einstellungs-Nummern, Anschlüsse u.a.)
- Produktionsstrukturen und Berufsbilder im Team
- Kommunikation und Konfliktlösungen im Team
- Technik (Kamera, Ton, Primärton, Klappen, Computerarbeit, Apps)
-Papierloses Arbeiten mit Lockit
-Zusammenarbeit mit Regie, Kamera, Editor, Dramaturgie, Produzent*in/Produktionsleiter*in
- Umgang bei Proben und Dreh mit Schauspieler*innen
- Bewerbungen, Jobsuche, Verträge, Gagen-Verhandlungen
- Praxisprojekt: Schreiben, Drehen, Schneiden. Die Teilnehmer*innen drehen und schneiden kurze Filmsequenzen
Der Lehrgang orientiert sich an dem professionellen Berufsbild "Script Supervisor*in" des Bundesverbandes Regie in Deutschland. Mit einbezogen ist die international gängige Arbeitsweise, die sich vom rein deutschen System unterscheidet. Den Teilnehmer*innen werden auch die englischen Fachbegriffe näher gebracht, ohne die eine Arbeit im Ausland schwer möglich ist.