Linux: und VMware

Linux wird als Gast- und Hostsystem in virtualisierten Infrastrukturen behandelt. Der Schwerpunkt liegt auf konsistenter Ressourcen­zuweisung, belastbaren Treiberpfaden und prüfbaren Betriebsroutinen. Linux erklärt präzise: Kernelmodule (Treiberbausteine), udev (Geräteverwaltung), systemd (Service-Manager) und POSIX-Rechte. VMware-Konzepte werden sachlich eingeordnet: vSphere/ESXi (Hypervisor-Plattform), vNIC/vSwitch/Portgruppe (Netzpfade) und VMware-Tools (Gasterweiterungen). Linux priorisiert transparente Log- und Metrikführung, damit Performance, Sicherheit und Verfügbarkeit nachvollziehbar bleiben. Ziel ist ein klarer Ablauf von der Installation über Härtung bis zur Übergabe in den Betrieb - mit Linux als reproduzierbarer, dokumentierter Workload.

Inhaltsübersicht1. Grundlagen - Linux im Hypervisor2. Linux - Netzwerk, Storage, Treiber3. Betrieb - Sicherheit, Monitoring, Lifecycle
1. Linux als VM planen
  • CPU/RAM/NUMA und Paravirtualisierung begründen
  • Zeitquelle/NTP, Zeitzonen, Entropie und RNG prüfen
  • VMware-Tools, Open-VM-Tools und Agents sauber einbinden

2. Linux - I/O und Konnektivität
  • vNIC/vSwitch/Portgruppen und VLAN-Zuordnung dokumentieren
  • Paravirt-Storage (pvscsi), Dateisysteme, TRIM/Discard nutzen
  • Multipathing, udev-Regeln und persistente Gerätenamen

3. Betrieb und Absicherung
  • systemd-Units/Logs, Metriken und Alarme standardisieren
  • Firewall/SSH-Härtung, Schlüsselrotation, Paketpflege
  • Snapshots/Backups, Patching, Change-/Rollback-Pfade festlegen