Kursinhalte
Die Sicherheit und Stabilität digitaler Infrastrukturen basieren auf strukturierten Netzwerkkonfigurationen und proaktiven Sicherheitsstrategien. In dieser Qualifizierung werden die Kompetenzen vermittelt, die für den Betrieb und Schutz von Netzwerken erforderlich sind. Teilnehmer lernen, wie IT-Systeme vor Bedrohungen abgesichert, Netzwerkkomponenten konfiguriert und Fehlerzustände systematisch behoben werden.

Im Bereich der Netzwerkgrundlagen erfolgt die Auseinandersetzung mit der Gestaltung von Topologien sowie der Implementierung von IPv4- und IPv6-Adressierungsschemata. Ein Bestandteil der Qualifizierung ist der Umgang mit Hardware, wobei die Konfiguration und das Management von Cisco-Komponenten thematisiert werden. Dies umfasst sowohl Basis-Setups als auch fortgeschrittene Switching- und Routing-Verfahren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der IT-Sicherheit und der Betriebskontinuität. Es werden Methoden zur Zugriffskontrolle, Verschlüsselung und zum Incident Management erarbeitet. Durch die Einbeziehung von Cloud-Technologien, insbesondere Microsoft Azure, wird die Verwaltung hybrider Netzwerkumgebungen und die Umsetzung von Sicherheitsrichtlinien in virtuellen Infrastrukturen behandelt. Techniken zur Automatisierung und zum Performance-Monitoring ergänzen das Profil, um die Effizienz im Netzwerkbetrieb zu steigern.

Netzwerkgrundlagen und Cisco-Hardware
  • Informationssicherheit und Malware-Schutz
  • Netzwerkarchitekturen und Protokolle
  • IPv4 und IPv6 Adressierung
  • Konfiguration von Cisco-Komponenten

Switching und Routing
  • VLAN-Strukturen und Trunking
  • EtherChannel und Port-Sicherheit
  • Routing-Konzepte und Forwarding-Prozesse
  • Redundanzprotokolle (FHRP)

Monitoring und Troubleshooting
  • Systematische Fehlersuche in Cisco-Umgebungen
  • Performance-Analyse und Ressourcenmanagement
  • Netzwerküberwachung und Support
  • Software Defined Networking (SDN)

IT-Sicherheit und Cloud-Infrastruktur
  • Zugriffskontrolllisten und Authentifizierung
  • Disaster-Recovery und Backup-Konzepte
  • Azure Virtual Networks und VPN
  • Cloud-Firewalls und hybride Sicherheit

Information zu Unterricht und Abschluss

Der Unterricht findet auf Deutsch statt. Nach Abschluss der Qualifizierung wird ein Zertifikat ausgestellt, das die erworbenen Kompetenzen im Bereich Netzwerksicherheit und Troubleshooting dokumentiert.

Zusätzliche Bestandteile
  • Praktische Übungseinheiten an Netzwerksimulationen
  • Methoden zur systematischen Problemanalyse
  • Vertiefung aktueller Cybersecurity-Standards

Fachkräfte für Netzwerksicherheit und Troubleshooting werden in Organisationen aller Größen benötigt, um die Verfügbarkeit von IT-Diensten sicherzustellen. Die Aufgabengebiete umfassen die Planung, Implementierung und Absicherung von lokalen Netzwerken sowie die Integration von Cloud-Ressourcen. Absolvent*innen verfügen über ein technisches Profil für Tätigkeiten in der Systemadministration und IT-Sicherheit.