Weiterbildungsinhalte
Zuverlässige Netzwerke sind das Rückgrat moderner IT-Infrastrukturen. In dieser Weiterbildung erwerben die Teilnehmenden umfassende Kenntnisse im Netzwerkmanagement - von den technischen Grundlagen bis zu fortgeschrittenen Monitoring- und Automatisierungsverfahren. Die Module bauen systematisch aufeinander auf und vermitteln sowohl theoretische Konzepte als auch praxisnahe Anwendungen mit gängigen Tools.

  • Verständnis grundlegender Netzwerktopologien, Protokolle und Knotenstrukturen

Ein solides Fundament erleichtert spätere Managementaufgaben. In diesem Modul werden elementare Komponenten eines Netzwerks erläutert.

  • Netzwerkknoten, Endgeräte und Vermittlungsstellen
  • Topologien (Bus, Stern, Mesh, hybride Varianten)
  • Schichtenmodelle und grundlegende Protokolle (Ethernet, TCP/UDP, ARP)
  • Zusammenspiel von Hard- und Software-Elementen

Netzwerkinfrastruktur & Übertragungstechnologien

Hier steht die physische und logische Infrastruktur im Mittelpunkt.

  • Rollen von Internet Service Providern und Carrier-Netzen
  • Kupfer-, Glasfaser- und Funkverbindungen im Vergleich
  • Wireless-Technologien (WLAN, 5G) und moderne Schnittstellen
  • Hardwareauswahl für ausfallsichere Netze (Switches, Router, Firewalls)

IP-Adressierung & Netzwerkidentifikation

Eine korrekte Adressplanung ist essenziell für Skalierbarkeit und Überwachung.

  • IPv4 und IPv6 im Überblick
  • Subnetting, Supernetting und VLSM
  • DNS-Aufbau, Records und Auflösungsvorgänge
  • Adressmanagement-Tools und Best Practices

Netzwerkmanagement: Überwachung und Analyse

Dieses Modul verbindet Theorie mit Fehlersuche im Live-Umfeld.

  • Performance-Metriken: Latenz, Durchsatz, Jitter, Paketverlust
  • Protokoll-Analyse mit Wireshark und ähnlichen Tools
  • Troubleshooting-Methoden in heterogenen Umgebungen
  • Reporting und Dokumentation

Tools & Performance Monitoring

Teilnehmende vertiefen den effizienten Einsatz spezialisierter Anwendungen.

  • SNMP, NetFlow und sFlow für Datenerfassung
  • Quality of Service (QoS) Richtlinien
  • Ressourcenmanagement und Kapazitätsplanung
  • Alarming- und Dashboard-Konfiguration

Monitoring, Backup & Disaster Recovery

Kontinuierliche Verfügbarkeit bedarf klarer Wiederherstellungsstrategien.

  • Backup-Typen und Aufbewahrungsstrategien
  • Redundanzkonzepte (HA-Cluster, Failover-Design)
  • Disaster-Recovery-Pläne und Testszenarien
  • Business Continuity Planning in regulierten Umgebungen

Automatisierung & Netzwerk-Erweiterung

Zum Abschluss wird der Blick auf zukunftsorientierte Prozesse gerichtet.

  • Scripting (PowerShell, Python) für Routineaufgaben
  • Einführung in Software-Defined Networking (SDN)
  • Automatisierte Sicherheitsrichtlinien und Policy Enforcement
  • Skalierung und Continuous Improvement

Information zu Unterricht und Prüfung

Der Unterricht findet auf Deutsch statt und kombiniert Live-Online-Sessions, Lab-Übungen sowie betreute Selbstlernphasen. Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, das die vermittelten Kompetenzen im Netzwerkmanagement bestätigt.

Zusätzliche Extras
  • Virtuelle Laborumgebungen für praktische Übungen
  • Fallstudien aus Enterprise-Netzwerken
  • Methodenkompetenz für strukturiertes Troubleshooting
  • Individuelles Bewerbungs- und Karrierecoaching

Zielgruppe und berufliche Perspektiven

Diese Weiterbildung richtet sich an angehende System- und Netzwerkadministratorinnen und -administratoren, IT-Fachkräfte, Quereinsteigende mit Grundkenntnissen in der IT sowie technische Mitarbeitende, die ihr Wissen im Bereich Netzwerküberwachung vertiefen möchten. Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, Netzwerke proaktiv zu betreiben, Störungen schnell zu identifizieren und durch Automatisierung langfristig stabile IT-Services sicherzustellen.