Die Qualifizierung vermittelt Fachwissen über Methoden und Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation für die Arbeit in inklusiven Settings. Teilnehmende setzen sich mit der Förderung von Menschen auseinander, die in ihrer verbalen Ausdrucksfähigkeit eingeschränkt sind. Der Fokus liegt auf der Ermöglichung von Teilhabe und Selbstbestimmung durch alternative Kommunikationswege.
Kursinhalt1. Theoretische Grundlagen
- Definition und Konzepte der Unterstützten Kommunikation
- Zielgruppen und individuelle Kommunikationsbedarfe
- Ethische Aspekte und das Recht auf Kommunikation
2. Körpereigene Kommunikationsformen
- Einsatz von Mimik und Blickkontakt
- Nutzung von Gebärden und manuellen Zeichen
- Körpersprache als Ausdrucksmittel im pädagogischen Alltag
3. Unterstützende Hilfsmittel
- Anwendung von grafischen Symbolen und Bildkarten
- Einführung in einfache und komplexe Sprachausgabegeräte
- Erstellung von individuellen Kommunikationstagebüchern
4. Strategien zur Umsetzung
- Analyse des Kommunikationsumfeldes
- Integration von Kommunikationshilfen in den Tagesablauf
- Multidisziplinäre Kooperation im Unterstützungsprozess
Berufliche Relevanz
- Einsatzmöglichkeiten in Kindertagesstätten, Schulen und Fördereinrichtungen
- Fachliche Unterstützung bei der Umsetzung inklusiver Konzepte
- Sicherstellung einer barrierefreien Interaktion in sozialen Arbeitsfeldern