Die Weiterbildung IT-Systemadministrator in der Industrie 4.0 richtet sich an Fachkräfte und Einsteiger, die sich auf die Verwaltung und Sicherung von IT-Systemen in modernen, digital vernetzten Produktionsumgebungen spezialisieren möchten. Sie eignet sich besonders für Personen, die in der IT-Administration, Netzwerktechnik oder industriellen Automatisierung tätig sind oder eine Karriere in diesem Bereich anstreben. Ziel der Maßnahme ist es, die Teilnehmenden mit praxisnahen Kenntnissen in Netzwerktechnik, IT-Sicherheit, Datenbankmanagement und SPS-Programmierung auszustatten, um IT-Infrastrukturen in Industrie-4.0-Umgebungen effizient zu verwalten und abzusichern.
IT-Grundlagen (2 Wochen)- Einführung in Betriebssysteme und IT-Infrastrukturen.
- Grundlagen der Netzwerktechnik und industriellen IT-Systeme.
- IT-Sicherheit und Datenschutz in der Industrie 4.0.
Netzwerk- und Systemadministration (5 Wochen)
- Verwaltung und Konfiguration von Unternehmensnetzwerken.
- Monitoring und Fehleranalyse in IT-Systemen.
- Virtualisierung und Cloud-Lösungen für industrielle Anwendungen.
Netzwerk- und Systemsicherheit (5 Wochen)
- Grundlagen der IT-Sicherheit und Cybersecurity.
- Schutz industrieller Netzwerke und Automatisierungssysteme.
- Absicherung von Produktions- und Steuerungssystemen gegen Angriffe.
Datenbanken und SQL (3 Wochen)
- Grundlagen relationaler Datenbanken und SQL.
- Datenverwaltung und Analyse in industriellen IT-Systemen.
- Sicheres Speichern und Verwalten von Produktionsdaten.
Datenbankintegration (3 Wochen)
- Verknüpfung von IT-Systemen mit Datenbanken.
- Echtzeit-Datenverarbeitung und Integration in Automatisierungssysteme.
- Optimierung von IT-Prozessen durch datengetriebene Entscheidungsfindung.
SPS-Programmierung (4 Wochen)
- Grundlagen speicherprogrammierbarer Steuerungen (SPS).
- Programmierung und Anwendung in der industriellen Automatisierung.
- Integration von IT-Systemen mit SPS-gesteuerten Prozessen.
Digitale Transformation (4 Wochen)
- Einfluss der Digitalisierung auf industrielle IT-Systeme.
- Industrie 4.0 und smarte Fabriken: vernetzte Produktionsprozesse.
- Einsatz von IoT, Cloud-Technologien und Big Data in der IT-Administration.
Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, IT-Infrastrukturen in Industrie-4.0-Umgebungen zu verwalten, abzusichern und zu optimieren. Sie beherrschen Netzwerktechnik, IT-Sicherheitskonzepte, Datenbankintegration und SPS-Programmierung und können somit eine zentrale Rolle in der digitalen Transformation der Industrie übernehmen.