Schäden erkennen, Prüfverfahren auswählen und Instandsetzung vorbereiten
Bei Ingenieurbauwerken aus Beton und Stahlbeton entscheiden belastbare Zustandsdaten über Standsicherheit, Verkehrssicherheit und die Qualität der Instandsetzungsplanung. Korrosion, Chlorideintrag, Karbonatisierung oder verdeckte Schäden lassen sich nur dann richtig bewerten, wenn Schadensmechanismen, Prüfverfahren und deren Grenzen zusammen betrachtet werden.Die Bauwerksdiagnose liefert dafür die fachliche Grundlage: Sie hilft, Schadensursachen einzuordnen, den Schadensumfang zu bestimmen und geeignete Maßnahmen zur Erhaltung des Bauwerks abzuleiten.
Die Weiterbildung vermittelt die fachlichen Grundlagen, um Schäden an Beton- und Stahlbetonbauwerken systematisch zu analysieren und geeignete Prüfverfahren für die Bauwerksdiagnose auszuwählen. Im Mittelpunkt stehen Schadensmechanismen, Korrosionsformen, konventionelle und zerstörungsfreie Prüfverfahren sowie die Bewertung ihrer Aussagekraft für Instandsetzungsentscheidungen.Die Inhalte unterstützen dabei, Bauwerksdiagnosen fundiert zu planen, Untersuchungsergebnisse einzuordnen und belastbare Grundlagen für Ausschreibung, Gutachten und Instandsetzungskonzepte zu schaffen.Nach der Weiterbildung können Sie:Schadensursachen bei Beton- und Stahlbetonbauwerken fachlich einordnengeeignete Prüfverfahren für konkrete Schadensbilder auswählenMöglichkeiten und Grenzen zerstörungsfreier Prüfverfahren bewertenSchadensumfang für Ausschreibung und Instandsetzungsplanung ableitenUntersuchungsergebnisse im Kontext der Schadensgeschichte beurteilen
Nutzen der WeiterbildungDie Weiterbildung erhöht die Sicherheit bei der Bewertung von Schäden an Ingenieurbauwerken und unterstützt belastbare Entscheidungen zur Instandsetzung. Fachgerecht geplante Bauwerksdiagnosen reduzieren Fehlinterpretationen, Nachuntersuchungen und vermeidbare Folgekosten.Dadurch verbessert sich die Qualität von Ausschreibungen, Gutachten und Instandhaltungskonzepten.HinweisDas Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer Baden-Württemberg und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau anerkannt.Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen mit 32 Unterrichtseinheiten anerkannt. Diese Veranstaltung wird von der Architektenkammer Baden-Württemberg als Fort- /Weiterbildung mit einem Umfang von 29 Unterrichtsstunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum für die Fachrichtung Architektur anerkannt.Die Technische Akademie Esslingen e.V. (TAE) ist als Ausbildungsstätte vom ?Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer für die Instandhaltung von Betonbauteilen beim Deutschen Institut für Prüfung und Überwachung e.V. (ABB-SKP)? offiziell anerkannt. Das Seminar wird von der Technischen Akademie Esslingen als Weiterbildung für Sachkundige Planer gemäß ABB-SKP mit einem Umfang von 24 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten anerkannt. Die Teilnahme am Labortermin wird mit weiteren 8 Unterrichtseinheiten anerkannt.