Der Maschinenbau ist einer der größten Industriezweige Deutschlands und prägt damit die Stellung der deutschen Wirtschaft in der Welt. Die Anforderungen an den Staatlich geprüfter Techniker in der beruflichen Praxis sind so vielfältig wie die Produktpalette des Maschinen- und Apparatebaus. Als Maschinentechniker (ugs.) entwerfen, berechnen und konstruieren Sie Maschinen und Anlagen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen und Anwendungszwecken. Sie agieren als Mittler und verbinden auf diesem Wege handwerkliches Geschick mit technischem und betriebswirtschaftlichem Wissen. Sie koordinieren verschiedene Arbeiten und übernehmen z.B. in der Fertigung und Montage Verantwortung für wirtschaftliche und termingerechte Abläufe.
Neben fachlichen Qualitäten, wie fundierten Kenntnissen der naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen, der Anwendung moderner Konstruktions- und Fertigungsmethoden, werden betriebswirtschaftliche Kenntnisse und die Beherrschung von Fremdsprachen gefordert. Das erworbene Wissen ermöglicht den Einsatz der Technikerin oder des Technikers insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen, in denen ein breites Konstruktions- und Fertigungsprofil gefordert wird.
Einsatzbereiche:
-Produktionsentwicklung
-Fertigung
-Fertigungs- und Betriebsplanung
-Vertrieb maschinentechnischer Produkte und Apparate
Zum Anforderungsprofil einer Bewerberin oder eines Bewerbers gehört das Interesse an Fragen der Maschinentechnik und die Bereitschaft, sich in neue Sachverhalte, Problemstellungen und Arbeitstechniken einzuarbeiten sowie sich selbständig weiterzubilden.
Der Abschluss als "Staatlich geprüfter Techniker" ist nach dem Deutschen Qualifizierungsrahmen (DQR) der Niveaustufe 6 zugeordnet! Dieser Stufe sind ebenfalls Meister, Fachwirte und der Bachelor zugeordnet.
Die Ausbildung umfasst mindestens 2.400 Unterrichtsstunden. In ergänzenden Seminaren können die Techniker weitere Zusatzqualifikationen erwerben. Im Rahmen der Technikerausbildung wird darüber hinaus die Fachhochschulreife erworben.