Die untere Extremität ist ein zentraler Baustein funktioneller Selbstständigkeit. Dieser Kurs vermittelt einen klaren ergotherapeutischen Zugang zu Befund, Stand und Gang.

Die Behandlung der unteren Extremität spielt in der Ergotherapie eine zentrale Rolle - insbesondere bei neurologischen Krankheitsbildern. Stand- und Gehfähigkeit bilden die Grundlage für selbstständige Alltagsaktivitäten und für den gezielten Einsatz der oberen Extremitäten.


Kursfokus & Inhalte

  • Funktion der unteren Extremität im Kontext von Haltung, Stand und Gang einordnen
  • Posturale Voraussetzungen für Arm- und Handfunktion fachlich ableiten
  • Befunde der unteren Extremität strukturiert erheben und interpretieren
  • Gleichgewicht und Gangfähigkeit differenziert beurteilen
  • Therapeutische Schwerpunkte für Stand- und Gangaufbau ableiten
  • Behandlungsmöglichkeiten funktionell auswählen und fachlich begründen
  • Ergotherapeutische Handlungssicherheit im Umgang mit Mobilitätseinschränkungen entwickeln

Gerade bei Patienten nach Apoplex ist die Wiedererlangung von Sitzen, Aufstehen und Gehen entscheidend für die Durchführung von Aktivitäten des täglichen Lebens wie Körperpflege, Essen zubereiten oder Haushaltsführung.
Ein stabiler unterer Rumpf bildet dabei die Grundlage für kontrollierte Bewegungen der oberen Extremitäten. Die Fortbildung vermittelt, wie Befunde der unteren Extremität erhoben, analysiert und gezielt in die ergotherapeutische Behandlung integriert werden können.


Kursinhalte im Überblick

  • Anatomie vom Becken bis zur Zehenspitze
  • Schlüsselpunkte und Postural Set
  • Befund in verschiedenen Ausgangsstellungen und Bewegungsanalyse
  • Tests für Gleichgewicht und Gehen (u. a. Berg Balance Scale)
  • Fazilitation von Stand und Gang
  • Behandlungsmöglichkeiten

Sie erhalten 20 Fortbildungspunkte.