Neuropsychologische Störungen stellen hohe Anforderungen an Befundung und therapeutische Planung. Dieser Kurs vermittelt einen strukturierten Zugang zu Einschätzung und ersten Behandlungsansätzen in der Ergotherapie.


Im ergotherapeutischen Arbeitsalltag begegnen Fachpersonen regelmäßig Patienten mit neuropsychologischen Auffälligkeiten. Die Vielfalt und Komplexität der Störungsbilder erfordert einen klaren Befund als Grundlage für eine gezielte therapeutische Intervention.


Kursfokus & Inhalte

  • Neuropsychologische Störungsbilder fachlich einordnen
  • Kognitive und exekutive Beeinträchtigungen differenziert erkennen
  • Systematische neuropsychologische Befundaufnahme strukturiert durchführen
  • Beobachtungen und Screeningverfahren gezielt einsetzen
  • Standardisierte Testverfahren indikationsbezogen auswählen
  • Befunde fachlich auswerten und therapeutisch bewerten
  • Erste Behandlungsansätze aus dem Befund ableiten
  • Handlungssicherheit im ergotherapeutischen Umgang entwickeln

Ein strukturierter neuropsychologischer Befund bildet die Voraussetzung für eine wirksame ergotherapeutische Behandlung. Der Kurs vermittelt grundlegende Kenntnisse zu häufigen Hirnleistungsstörungen und zeigt auf, wie Beobachtungen, Screenings und standardisierte Tests sinnvoll kombiniert werden können.
Ziel ist es, neuropsychologische Auffälligkeiten sicher einzuschätzen und erste therapeutische Schritte fundiert zu planen.


Kursinhalte im Überblick

  • Grundlagen zu relevanten Hirnleistungsstörungen (u. a. Apraxie, exekutive Störungen, Gedächtnisstörungen, Neglect …)
  • Befundaufnahme (gezielte Beobachtungen und Screenings) in Theorie und Praxis
  • Vorstellung standardisierter Tests (Demtect, MMST, ZVT…)
  • Behandlungsansätze


Sie erhalten 10 Fortbildungspunkte.