Die Weiterbildung "Kleingruppentrainer" zielt darauf ab, Teilnehmer mit den notwendigen Fähigkeiten und Kenntnissen auszustatten, um effektive und effiziente Trainings in kleinen Gruppensettings durchzuführen. Sie bereitet auf Anforderungen vor, die in diversen beruflichen Kontexten auftreten können, in denen das Vermitteln von Wissen und Fähigkeiten in kleinen Gruppen gefragt ist. Die thematischen Schwerpunkte der Weiterbildung liegen auf der Planung und Durchführung von Trainingseinheiten, Kommunikation und Feedback, sowie auf speziellen Techniken und Methoden für die Arbeit in kleinen Gruppen.
Planung und Durchführung von Trainingseinheiten- Erstellung von Lernzielen und Trainingsplänen
- Gestaltung von Lernmaterialien und -aktivitäten
- Berücksichtigung von Gruppendynamiken und individuellen Lernbedürfnissen
- Evaluation und Anpassung von Trainingseinheiten
Kommunikation und Feedback
- Einsatz effektiver Kommunikationstechniken
- Gestaltung und Durchführung von Feedbackrunden
- Umgang mit Konflikten und schwierigen Situationen
- Förderung einer offenen und konstruktiven Kommunikationskultur
Techniken und Methoden für die Arbeit in kleinen Gruppen
- Einsatz spezifischer Kleingruppenmethoden
- Berücksichtigung von Gruppendynamiken und -prozessen
- Förderung von Zusammenarbeit und Teamgeist
- Umgang mit unterschiedlichen Persönlichkeiten und Lernstilen
Didaktik und Pädagogik
- Anwendung pädagogischer Prinzipien und Theorien
- Einsatz didaktischer Methoden und Techniken
- Berücksichtigung von Lernstilen und -präferenzen
- Förderung von Motivation und Engagement
Selbstmanagement und Professionalität
- Entwicklung von Fähigkeiten zur Selbstreflexion und -evaluation
- Umgang mit Stress und Herausforderungen
- Förderung von Professionalität und Ethik im Training
- Weiterentwicklung eigener Fähigkeiten und Kenntnisse
Die Weiterbildung ""Kleingruppentrainer"" bietet den Teilnehmern eine fundierte Grundlage, um effektive Trainings in kleinen Gruppen durchzuführen. Sie erwerben praxisnahe Fähigkeiten und Kenntnisse, die sie direkt in ihren beruflichen Kontext einbringen können.
!Grundlagen der Pflege
*Verständnis von Pflegebedürftigkeit und Alltagskompetenz
*Grundlagen der Gerontologie und Geriatrie
*Pflegeprozess und Pflegedokumentation
!Betreuung und Aktivierung
*Methoden und Techniken der Aktivierung
*Gestaltung des Alltags in der Pflege
*Umgang mit herausforderndem Verhalten
!Kommunikation und Interaktion
*Grundlagen der Kommunikation und Interaktion in der Pflege
*Besonderheiten der Kommunikation mit Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz
*Umgang mit Angehörigen und im Team
!Rechtliche Grundlagen
*Überblick über relevante gesetzliche Regelungen (SGB XI, Heimrecht)
*Rollen und Aufgaben der Betreuungsfachkraft nach §§43b, 53c SGB XI
*Datenschutz und Schweigepflicht in der Pflege
!Psychische und neurologische Erkrankungen
*Grundlagenwissen über Demenz und andere psychische Erkrankungen
*Umgang und Kommunikation mit Menschen mit Demenz
*Besonderheiten in der Betreuung von Menschen mit neurologischen Erkrankungen
!Praktische Umsetzung und Reflexion
*Praktische Übungen zur Betreuung und Aktivierung
*Reflexion der eigenen Rolle und des eigenen Handelns
*Austausch und Supervision
Die erworbene Kompetenz als Betreuungsfachkraft ermöglicht es, den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz gerecht zu werden und diese in ihrem Alltag zu unterstützen. Sie befähigt zur professionellen Betreuung und Aktivierung dieser Personengruppe und trägt dazu bei, deren Lebensqualität zu erhalten und zu fördern.
Hierbei handelt es sich um einen Maßnahmenbaustein. Ein Maßnahmenbaustein wird in der Regel mit weiteren Bausteinen zu einer Maßnahme kombiniert.