Die fortschreitende Digitalisierung im Rahmen der Industrie 4.0 führt in produzierenden Unternehmen
zu einer Änderung der Arbeitsprozesse. Dabei steigt die Bedeutung einer konsequenten
Qualitätsüberwachung im Fertigungsprozess. Zur Sicherung der Produktqualität werden Fertigungskontrolleure
gezielt an unterschiedlichen Stationen in der Produktionskette eingesetzt. Sie führen
unter Nutzung von Messtechnik geplante Kontrollen verschiedenster Teile in Stichproben oder in
kompletten Serien durch. Ihre Messergebnisse fließen in die zentrale Datenauswertung ein. Zu
ihrer Tätigkeit gehören Sichtprüfungen, die Arbeit mit Handmessmitteln sowie die Nutzung von
Messtechnik zur Form-, Lage- und Oberflächenprüfung.

Neben Betrieben der Automobil- und Zulieferindustrie zählen der Werkzeugmaschinen- und
Anlagenbau sowie sämtliche Unternehmen der Metall- und Kunststoffindustrie zu möglichen
Arbeitgebern.

Qualifizierungsinhalte:

- „„Handmesstechnik
„„- Maß-, Form- und Lageprüfung
„„- Prüfung von Gewinden und Zahnrädern
„„- 3D-Messtechnik / Aukom1
„„- Statistische Auswertung von Messwerten
- (Prozessüberwachung, Messmittelfähigkeit, Maschinenfähigkeit)
„„- EDV


Bestandteil der Qualifizierung ist eine 3-monatige betriebliche Lernphase, während der eine branchentypische Spezialisierung erfolgt.