Qualitätsfachleute prüfen, ob ein Werkstück oder Produkt nach den Vorgaben für die
Produktion und den gültigen Qualitätsstandards hergestellt wurde. Im Vordergrund
steht dabei die Qualitätssicherung und deren Dokumentation sowie das rechtzeitige
Erkennen von Normabweichungen. Damit soll eine fehlerfreie Produktion gesichert
werden.
Das Tätigkeitsspektrum in diesem Beruf ist breit angelegt und umfasst neben der Qualitätsprüfung
auch die Mitwirkung bei Audits sowie die Reklamationsbearbeitung.
Einsatz am Arbeitsmarkt finden Qualitätsfachleute Fertigungsprüftechnik in Unternehmen
und Einrichtungen zur Entwicklung, Herstellung und Verarbeitung metallischer
oder nicht-metallischer Erzeugnisse.
Dazu zählen Betriebe der industriellen Fertigung im Maschinen- und Anlagenbau, der
Fahrzeugindustrie (Eisenbahn- und Kraftfahrzeugbau) sowie der KfZ-Zulieferindustrie


Alle Inhalte entsprechen dem gültigen Rahmenlehrplan für den Umschulungsberuf
Geprüfter Qualitätsfachmann Fertigungsprüftechnik.


- technische Dokumentation
- Prüfmittelauswahl und Prüfplanung
- Mess-Systeme; Prüf-und Messvorgänge
- Prüfmittelmanagement
- Qualitätsmanagement
- Kommunikation
- Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz


Die Umschulung erfolgt in Vollzeit. Theoretische Inhalte und praktische Anwendungen
werden durch Ausbilder im Präsenzunterricht vermittelt. Das erlernte Wissen wird in
Lernunternehmen oder Lehrwerkstätten anhand von Fallbeispielen und typischen
Arbeitsplatzsituationen trainiert. Die Qualifizierung beinhaltet mehrmonatige
betriebliche Lernphasen in Unternehmen (Praktika).