Pflanzensubstanzen entwickeln bei allen Säugetieren ähnliche Wirkungen, hier gibt es nur wenig Ausnahmen. Insofern ist die intensive Beschäftigung mit den Wirkstoffgruppen, die im Lehrgang Human-Heilpflanzenkunde den Hauptteil ausmacht, auch im Veterinärbereich angebracht. Bei den einzelnen Heilpflanzen gilt dies ebenso. Die für den Menschen wichtigsten Arzneien werden auch bei der Tierbehandlung bevorzugt: ob Beinwell äußerlich gegen Verletzungen oder Kamillenblüten innerlich zur Beruhigung und gegen Entzündung.

Sind die grundlegenden Erkenntnisse der Human-Phytotherapie auch beim Tier anwendbar, so gibt es doch wichtige Unterschiede, so z.B. in der Dosierung, der Verabreichungsmethode. Auch bei den Kontraindikationen gibt es wichtige Unterschiede zwischen Mensch und Tier: viele für Menschen gut verträgliche Heilpflanzen sind für Tiere nicht geeignet. Auch gibt es spezielle gestzliche Einschränkungen zu beachten, wie beispielsweise die Gabe von Heilpflanzenpräparaten bei Tieren, die zur Lebensmittelherstellung gehalten werden. Auf all diese speziellen Unterschiede geht der Lehrgang ein.

Lerninhalte

Wirkungsmechanismen der wichtigsten phytotherapeutischen Wirkstoffgruppen - Beschreibungen einzelner, wichtiger Heilpflanzen - Darreichungsformen - Heilpflanzenrezepte - Rechtliche Rahmenbedingungen - Spezielle, stark abweichende Dosierungen bei Veterinärbehandlungen - Besondere Darreichungsformen in der Veterinärmedizin - Spezifische Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Pflanzenwirkstoffen bei Tieren

Weiterbildung mit individuellen Fachrichtungen

Beim BTB können Sie Ihre Veterinär-Heilpflanzenkunde-Weiterbildung auch direkt mit unterschiedlichen Fachrichtungen verknüpfen und verfügen nach Ihrer Weiterbildung über zusätzliches anwendbares Fachwissen (bspw. Tierheilpraktik).

Der Weiterbildungslehrgang ist staatlich zugelassen durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) unter der Nummer 764998c.