Das Themenfeld IT-Sicherheit umfasst die systematische Absicherung digitaler Infrastrukturen gegen unbefugte Zugriffe und Bedrohungen. Im Rahmen der Tätigkeit als Netzwerkadministrator:in stellt das Security Monitoring ein wesentliches Instrument dar, um verdächtige Aktivitäten in Echtzeit zu identifizieren. Durch die kontinuierliche Überwachung von Netzwerkströmen und Systemereignissen wird die Integrität sowie die Verfügbarkeit der IT-Umgebungen nachhaltig sichergestellt.

Kursinhalt
1. Grundlagen und fachlicher Kontext
  • Definition und Aufgaben von Überwachungssystemen
  • Einordnung von Sicherheitsereignissen in die Netzwerkarchitektur
  • Rechtliche Anforderungen an die Protokollierung von Datenströmen

2. Methoden und Arbeitsweisen
  • Einsatz von Intrusion Detection Systemen zur Gefahrenerkennung
  • Konfiguration von Systemen zur zentralen Ereignisverwaltung
  • Erstellung von Schwellenwerten für die automatisierte Alarmierung

3. Praktische Anwendung im Arbeitskontext
  • Auswertung von Protokolldaten und Netzwerkaktivitäten
  • Einleitung von Gegenmaßnahmen bei detektierten Anomalien
  • Dokumentation von Vorfällen für die interne Revision

4. Analyse, Optimierung und Weiterentwicklung
  • Überprüfung der Leistungsfähigkeit eingesetzter Monitoring-Werkzeuge
  • Optimierung von Suchabfragen zur Identifikation von Bedrohungsmustern
  • Anpassung der Überwachungsparameter an neue IT-Infrastrukturen

Berufliche Relevanz
  • Prävention von Systemausfällen durch proaktive Überwachung
  • Unterstützung der IT-Sicherheitsstrategie im Unternehmen
  • Sicherstellung der Datenintegrität innerhalb komplexer Netzwerke