Virtualisierung umfasst in der IT-Praxis eine Vielzahl von Aufgaben - von der Bereitstellung isolierter Server-Instanzen über die effiziente Nutzung von Hardware-Ressourcen bis hin zur Unterstützung von Test- und Entwicklungsumgebungen. Durch die Abstraktion physischer Hardware in virtuelle Maschinen können Betriebssysteme und Anwendungen unabhängig voneinander betrieben und verwaltet werden. Das Verständnis von Hypervisoren, VM-Management und Netzwerkvirtualisierung ist für IT-Administratoren und Systemarchitekten eine Grundvoraussetzung.

Kursinhalt
1. Typen und Konzepte der Virtualisierung
  • Typ-1- und Typ-2-Hypervisoren: Unterschiede und Einsatzszenarien
  • Vollvirtualisierung, Paravirtualisierung und Hardware-Unterstützung
  • Vergleich Virtualisierung vs. Containerisierung

2. VM-Erstellung, Konfiguration und Verwaltung
  • VM-Templates und Snapshots
  • Ressourcenzuweisung: CPU, RAM, Storage
  • VM-Migration und Live-Migration

3. Netzwerkvirtualisierung und Storage-Konzepte
  • Virtuelle Switches, VLANs und Netzwerkisolierung
  • Storage-Typen: lokal, NAS, SAN
  • Storage-Virtualisierung und Thin Provisioning

4. Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery
  • Cluster-Konfiguration für VM-Hochverfügbarkeit
  • Failover und automatisches VM-Neustarten
  • Backup-Strategien für virtuelle Umgebungen

Berufliche Relevanz
  • Virtualisierungskenntnisse sind Grundlage für Rechenzentrum-, Cloud- und Server-Administrationsrollen
  • Ermöglicht effiziente Ressourcennutzung und flexible IT-Infrastrukturgestaltung
  • Voraussetzung für den Einsatz von Container-Technologien und Cloud-Infrastrukturen