Ziele der Weiterbildung
Im Fokus der Weiterbildung Diversität, Inklusion und Partizipation im Sozialwesen steht das Verständnis und die Anwendung von Konzepten der sozialen Ungleichheit, Inklusion und Exklusion. Die Inhalte umfassen internationale und transnationale Ansätze der Sozialen Arbeit, die zur Förderung von Inklusion und Partizipation beitragen. Zudem werden Fähigkeiten in Gesprächsführung, Beratung und Mediation vermittelt, um Kommunikation und Konfliktlösung zu unterstützen. Ein Seminar zu Partizipation, Selbstbestimmung und Intersektionalität rundet das Angebot ab und fördert das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge im Sozialwesen.
Inhalte der Weiterbildung
Soziale Ungleichheit, Inklusion und Exklusion- Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse
- Soziale Arbeit und Diversität
- Ungleichheit - ein komplexer Ausgrenzungszusammenhang
- Inklusion / Integration und Exklusion / Ausgrenzung
- Intervention und Reform bezüglich Inklusion
- Globalisierung
- Soziale Probleme quer zu nationalstaatlichen Grenzen
- Ungleiche Wohlstandsverteilung
- Inter- und transnationale Handlungsansätze
- Formen und Methoden der Beratung
- Beratungsmodelle und -theorien
- Kommunikation
- Gesprächsführung
- Besondere Beratungssituationen und Konflikte in der Beratung
- Konfliktberatung und Mediation
- Das Seminar "Partizipation, Selbstbestimmung, Intersektionalität" fokussiert auf drei Grundprinzipien professionellen Handelns in pädagogischen und sozialen Arbeitskontexten. Partizipation bezieht sich auf die Ermöglichung von Teilhabe. Selbstbestimmung zielt auf individuelle und subjektiv zufriedenstellende Lebensstile ab. Intersektionalität analysiert das gleichzeitige Zusammenwirken mehrerer Differenzkategorien - wie z.B. Geschlecht, Behinderung und sexuelle Orientierung - in einer Person.