Der Abschluss zum Staatlich geprüften Techniker für Geologietechnik/zur Staatlich geprüften Technikerin für Geologietechnik ist im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau 6 zugeordnet und beinhaltet z. B. fachrichtungsspezifische Qualifikationen wie geologische Feldarbeiten eigenverantwortlich planen, durchführen, dokumentieren und auswerten, Lagerstätten von mineralischen Rohstoffen, Energierohstoffen und Grundwasser suchen und erkunden, Baugrund untersuchen sowie GPS und Geoinformationssystem (GIS) einsetzen; aber auch allg. berufliche Qualifikationen wie z. B. Fach- und Führungsaufgaben als verantwortliche Person gemäß Bundesberggesetz in Verbindung mit den Bergverordnungen der einzelnen Bundesländer wahrnehmen und unternehmerische Aufgaben- und Problemstellungen fach- und methodenkompetent bearbeiten.

Der berufliche Einsatz des Staatlich geprüften Technikers für Geologietechnik (m/w/d) kann national und international in privaten und öffentlichen Bereichen erfolgen, wie zum Beispiel in geologischen Ingenieurbüros, Ingenieurbüros der Branchen Bauwesen mit den Spezialisierungen Hoch-, Tief-, Verkehrswege- und Spezialtiefbau, Wasserwirtschaft, Umweltplanung und -überwachung oder Altlastenerkundung und -sanierung, Bergbau- und Explorationsunternehmen, Behörden etc.