Die Qualifizierung vermittelt grundlegende Kenntnisse für die Begleitung von Menschen mit besonderen Verhaltensweisen im pädagogischen Kontext. Der Fokus liegt auf der Erkennung von Verhaltensmustern sowie der Anwendung geeigneter Unterstützungsmaßnahmen im Arbeitsalltag. Die Teilnehmenden lernen Strategien zur Deeskalation und zur Förderung der sozialen Teilhabe im Rahmen der Inklusion kennen.
Kursinhalt1. Grundlagen und Erscheinungsformen
- Definition von Verhaltensauffälligkeiten im pädagogischen Umfeld
- Abgrenzung zwischen individuellen Eigenarten und behandlungsbedürftigen Störungen
- Überblick über häufige Entwicklungsstörungen und Krankheitsbilder
2. Kommunikation und Deeskalation
- Techniken der wertschätzenden Kommunikation in Konfliktsituationen
- Methoden zur Deeskalation bei herausforderndem Verhalten
- Erarbeitung von präventiven Handlungsstrategien für den Alltag
3. Beobachtung und Dokumentation
- Methoden der strukturierten und objektiven Verhaltensbeobachtung
- Erstellung von Berichten und Dokumentationen für den fachlichen Austausch
- Grundlagen der Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Erziehungsberechtigten
Berufliche Relevanz
- Einsatzmöglichkeiten in Schulen und Kindertagesstätten zur Unterstützung der Inklusion
- Sicherung der Teilhabe von Personen mit besonderem Unterstützungsbedarf
- Fachliche Begleitung im Rahmen der Einzelfallhilfe im Bildungs- und Sozialwesen