Speicherprogrammierbare Steuerungen sind aus modernen Industrieanlagen nicht wegzudenken - und mit steigender Automatisierung steigen auch die Anforderungen an Fachkräfte. Wenn Sie bereits über grundlegendes SPS-Wissen verfügen und sich gezielt weiterentwickeln möchten, bietet Ihnen dieses Aufbaumodul die ideale Gelegenheit, Ihr Know-how zu vertiefen und auf ein professionelles Niveau zu heben. Der Fokus liegt auf fortgeschrittenen Programmiertechniken, dem strukturierten Arbeiten mit Bausteinen sowie der digitalen Datenverarbeitung.
Theorie
- Bausteintypen - Funktionen, Funktionsbausteine, Datenbankbausteine
- Variablentypen - Int, Floot, Dint, Word, Dword, Real
- Variablendeklaration
- Analogwertverarbeitung
- Dezentrale Peripherie über Profinet
- Absolute- und symbolische Programmstrukturen
- Symbolische Programmierung mit Funktionsplan
- Strukturierte Programmierung von Steuerprogrammen
- Diagnose der Soft- und Hardware mit dem TIA-Portal
- Digitale Operationen und Datenverarbeitung
Praxis
- Strukturierte Programmierung von Steuerprogrammen
- Funktionsbausteine programmieren - Variablen deklarieren
- Datenbausteine programmieren
- Steuerung, Anlagentest und Inbetriebnahme von SPS-Steuerungen
- Optimierung von SPS-Steuerungen
- Bitmanipulation, Rechenoperationen, Vergleichsoperationen, Verschiebeoperationen
Projekt: Transfersystem programmieren, Palettenlager programmieren
- Pendelbetrieb am Palettenlager über Funktionsbaustein realisieren (Ein- und Auslagern von Paletten)
- Ein- und Auslagern von mehreren Paletten über den Füllstandssensoren im Palettenlager
- Analogwertverarbeitung am Palettenlager
- Zeitsteuerung des Palettenlagers mit TON, TOF und TP
- Pendelbetrieb am Palettenlager mit einstellbaren Zählern
- Pendelbetrieb am Palettenlager mit einstellbaren Zeiten
- BCD-Eingabe und Umwandlung in ganze Zahlen
- Bitmanipulation, Rechenoperation, Vergleichsoperationen und Verschiebeoperationen programmieren
- Überprüfung der Programmieraufgaben an einer reellen Lernfabrik über eine remote Verbindung sowie einer Kamera
Betriebliche Erprobung
- Optional, bis max. 2 Wochen