Lagerung und Transfer gehören zu den zentralen Aufgaben in der neurologischen Therapie. Der Kurs vermittelt sichere, ökonomische Techniken für den Alltag mit schwerstbetroffenen Patienten.


Therapeuten stehen regelmäßig vor der Herausforderung, schwerstbetroffene neurologische Patienten sicher zu lagern und zu transferieren. Ziel dieser Fortbildung ist es, praktikable Techniken zu vermitteln, die ohne körperliche Überlastung auskommen und patientenaktivierend wirken.


Kursfokus & Inhalte

  • Transfersituationen bei schwerstbetroffenen neurologischen Patienten fachlich einordnen
  • Eigene Arbeitsweise im Sinne der Eigenökonomie analysieren und weiterentwickeln
  • Transfertechniken situations- und patientenbezogen auswählen
  • Aktive und aktivierende Transferstrategien ableiten
  • Lagerungsvarianten funktionell und positionsabhängig beurteilen
  • Einsatz von Hilfsmitteln indikationsbezogen entscheiden
  • Patientensicherheit und therapeutische Handlungssicherheit erhöhen

Im Mittelpunkt der Fortbildung steht die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung. Die Fortbildung ermöglicht die Reflexion des eigenen Handlings, das Erproben unterschiedlicher Transfer- und Lagerungsvarianten sowie die Entwicklung eines sicheren Gespürs dafür, welche Technik in welcher Situation sinnvoll ist. Dabei werden sowohl patientenbezogene Faktoren als auch die körperliche Entlastung des Therapeuten berücksichtigt.


Kursinhalte im Überblick

  • Theoretische Grundlagen und Erfahrungsberichte
  • Analyse des eigenen Handlings und Weiterentwicklung (Eigenökonomie)
  • Schmerzfreies Transferieren ohne Hilfsmittel
  • Auswahl geeigneter Transfertechniken in Abhängigkeit von Situation und Patient
  • Einsatz und Auswahl von Hilfsmitteln
  • Besonderheiten beim Transfer und bei der Lagerung in verschiedenen Positionen
  • Aktivierung der Patienten in unterschiedlichen Ausgangsstellungen für einen aktiveren Transfer

Sie erhalten 15 Fortbildungspunkte.