Software-Programmierung beschreibt den Prozess der Erstellung, Strukturierung und Wartung von Anwendungen, die bestimmte Aufgaben automatisiert oder benutzerfreundlich ausführen. Sie bildet die Basis moderner IT-Systeme und erfordert ein Verständnis logischer Abläufe, Datenstrukturen und Programmiersprachen. Dieser Kurs vermittelt praxisorientiertes Wissen für den Einstieg in die Softwareentwicklung - von den Grundlagen der Syntax über den Aufbau von Programmen bis zu Konzepten wie Fehlersuche und Versionsverwaltung. Ziel ist es, die Denkweise von Programmierer:innen zu verstehen und saubere, funktionale Lösungen zu entwickeln.

1. Software-Programmierung - Überblick und Zielsetzung2. Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen3. Logik, Daten und Strukturen4. Software-Programmierung - Testen und Qualitätssicherung5. Zusammenarbeit und Versionsverwaltung
Software-Programmierung - Überblick und Zielsetzung
  • Software entsteht durch die Kombination von Befehlen, die der Computer sequenziell ausführt.
  • Zentrale Aufgaben: Analyse, Entwurf, Implementierung und Wartung von Anwendungen.
  • Unterschied zwischen Frontend (Benutzerschnittstelle) und Backend (Logik und Datenverarbeitung).

Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen
  • Sprachen wie Python, Java oder C# unterscheiden sich in Syntax und Einsatzgebiet.
  • IDE (= Integrated Development Environment) unterstützt beim Schreiben, Testen und Debuggen von Code.
  • Kriterien zur Sprachauswahl: Plattform, Performance, Wartbarkeit und Teamstandard.

Logik, Daten und Strukturen
  • Algorithmen legen den Ablauf von Berechnungen fest; sie sind unabhängig von der Programmiersprache.
  • Datenstrukturen wie Listen, Arrays oder Dictionaries dienen der effizienten Speicherung von Informationen.
  • Kontrollstrukturen (if, for, while) bestimmen den Programmfluss.
  • Modularisierung sorgt für Wiederverwendbarkeit und Übersichtlichkeit.

Software-Programmierung - Testen und Qualitätssicherung
  • Fehlersuche (Debugging) ist ein zentraler Bestandteil des Entwicklungsprozesses.
  • Unit-Tests prüfen einzelne Programmteile auf korrekte Funktion.
  • Code-Reviews verbessern Lesbarkeit, Wartbarkeit und Stabilität.

Zusammenarbeit und Versionsverwaltung
  • Versionskontrolle mit Tools wie Git ermöglicht paralleles Arbeiten und Nachverfolgung von Änderungen.
  • Commit-Strukturen, Branches und Pull Requests sichern Transparenz und Qualität im Team.
  • Dokumentation und Coding-Guidelines fördern einheitliche Standards in der Software-Programmierung.