Nachhaltigkeitsmanagement gewinnt in Unternehmen aller Branchen zunehmend an Bedeutung - nicht nur ökologisch und sozial, sondern auch ökonomisch. Betriebe suchen zunehmend Mitarbeitende, die Nachhaltigkeitsaspekte verstehen und in betriebliche Abläufe integrieren können. Wer heute (wieder) in den Arbeitsmarkt einsteigt, kann mit diesem Wissen einen attraktiven und zukunftssicheren Job finden.
Unsere Weiterbildung vermittelt Nachhaltigkeit nicht als Zusatzaufgabe, sondern als strategisches Konzept für moderne Unternehmensführung. Sie erwerben Spezialkenntnisse in nachhaltiger Unternehmenssteuerung, die besonders im Mittelstand (KMU) stark nachgefragt sind. Ziel ist es, konkrete Handlungskompetenz zu entwickeln und nachhaltige Veränderungsprozesse mitzugestalten.
Grundlagen und Dimensionen des Nachhaltigkeitsmanagements
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* Was bedeutet Nachhaltigkeit im Unternehmenskontext?
* Theoretische Grundlagen: Von der Brundtland-Definition zu den Sustainable Development Goals (SDGs)
* Ziele, Zielkonflikte und Zielhierarchien
* Chancen und Herausforderungen für Unternehmen
* Die drei Säulen: Ökonomie, Ökologie, Soziales
* Politik: allg. politische Rahmenbedingungen die Pariser Abkommen, Kyoto etc.
* Gesetzliches Regelwerk und Vorgaben
* Fragestellungen zur Integration in die Unternehmenspraxis
* Auswirkungen auf Geschäftsmodelle, Prozesse, Kundnenerwartungen
* Sektorenmodell einer Gesellschaft
Umweltökonomie
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* Prinzipien und Mechanismen
* Grundproblem der Marktwirtschaft und Gemeinschaftskosten (gerade bei Allmenden und öffentlichen Gütern):
* Nachhaltige Prinzipien (Vermeidung, Kompensation etc.)
* Wer zahlt für Nachhaltigkeit: Verursacherprinzip vs. Gemeinlast Prinzip
* Co2 Zertifikate
Unternehmerische Nachhaltigkeit
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* Historische Entwicklung: Von Umweltmanagement zu ESG
* Unterschiede: Umwelt-, CSR-, Nachhaltigkeitsmanagement
* Bedeutung von Corporate Social Responsibility (CSR)
* Aktuelle Herausforderungen für Unternehmen
* Energie- und Ressourceneffizienz
* CO₂-Reduktion
* soziale Standards in globalen Lieferketten
* Rahmenbedingungen und Initiativen
* ESG-Kriterien
* Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)
* "Sustainable Finance"-Initiativen
* Gesetzliche Regelwerke und politische Zielvorgaben
* Lieferkettengesetz
* EU-Taxonomie
* CSR-Richtlinie
* Überblick: Zertifizierungen
Nachhaltigkeitsmanagement als strategisches Unternehmenskonzept und Analyseinstrumente
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* Strategien im Umgang mit Nachhaltigkeitsanforderungen
* Reaktive Ansätze: gesetzliche Mindeststandards
* Proaktive Ansätze: Werteorientierung, Innovation
* Implementierung eines Nachhaltigkeitsmanagementsystems
* Bestandteile: Zielsystem, Indikatoren, Prozesse
* Vorgehen: Bestandsaufnahme, Stakeholder-Dialog, Zieldefinition
* "U-Theorie" nach Scharmer: Nachhaltige Transformation gestalten
* Nachhaltigkeitscontrolling und Wirkungsmessung
* Ökobilanz, CO₂-Bilanz, Lebenszyklusanalysen
* KPI und Reporting nach GRI, CSRD
* Whitewashing Strategien - Greenwashing vs. glaubwürdige Nachhaltigkeit
* Best-Practice-Beispiele aus verschiedenen Branche
* Instrumente im Nachhaltigkeitsmanagement
* Analyseinstrumente
* Wesentlichkeitsanalyse
* CO₂-Fußabdruck (Corporate & Product Carbon Footprint)
* SWOT-Analyse im Nachhaltigkeitskontext
* Nachhaltige Beschaffung und Lieferkettengestaltung
* Nachhaltige Produktentwicklung (Eco Design, Cradle to Cradle)
* Methoden:
* Strategieworkshops: Nachhaltigkeit im Unternehmen verankern
* Kommunikationsübungen: Pressemitteilung zu einer Nachhaltigkeitsmaßnahme
* Teamentwicklung im Nachhaltigkeitskontext
* Business Case Nachhaltigkeit
* Chancen: Kosteneinsparung, Innovation, Arbeitgeberattraktivität
* Risiken: Reputationsverlust, regulatorische Sanktionen
* Kosten und Nutzen nachhaltiger Transformation
* Return on Sustainability: Was bringt’s wirklich?
* Nachhaltigkeit messbar machen
Nachhaltigkeit als Führungs- und Kommunikationsaufgabe
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* Führungskräfte als Treibernen für nachhaltigen Wandel
* Verankerung von Nachhaltigkeit in der Unternehmenskultur
* Drei-Ebenen-Modell nach E. Schein
* Kommunikationsstrategien im Nachhaltigkeitsmanagement
* Intern: Mitarbeitende einbinden, Veränderung gestalten
* Extern: Stakeholder informieren, Transparenz schaffen
* Erforderliche Kompetenzen für Nachhaltigkeitsmanagernen
* Systemisches Denken
* Werte- und Zielorientierung
* Interdisziplinäre Zusammenarbeit
* Veränderungsprozesse begleiten und moderieren
* Widerstände erkennen und bearbeiten
* Mitarbeitende aktiv einbinden
* Nachhaltigkeits-Marketing und Employer Branding
* Wirkung nach innen und außen
* Glaubwürdigkeit als Wettbewerbsfaktor
* Aufgaben und Ziele von Nachhaltigkeitsmanagernen
* Bedeutung der Rolle innerhalb des Unternehmens
* Strategische Aufgaben: Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen
* Operative Aufgaben: Datenerhebung, Reporting, Kommunikation
* Aufbau eines Nachhaltigkeitsmanagementsystems (z. B. EMAS, ISO 14001)
* schriftliche Prüfung
Wenn Sie diese Weiterbildung mit anderen Weiterbildungen aus unserem Angebot kombinieren, können Sie ein IFM-Diplom erwerben.
Alle Infos dazu finden Sie auf unserer Webseite.