Die Weiterbildung KI-Manager/in als Spezialist für KI-Transformation und Automatisierung vermittelt praxisnahe Kompetenzen zur Planung, Einführung und Steuerung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Die Weiterbildung endet nach erfolgreicher Prüfung mit einem TÜV Rheinland Zertifikat. Ziel ist es, Teilnehmende zu befähigen, KI-Projekte strategisch einzuordnen, wirtschaftlich zu bewerten und operativ umzusetzen.

Die Teilnehmenden erwerben fundierte Kenntnisse zu KI-Grundlagen, modernen KI-Tools, Automatisierungslösungen sowie zu organisatorischen, rechtlichen und ethischen Anforderungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Umsetzung konkreter KI-Use-Cases sowie auf der nachhaltigen Verankerung von KI-Lösungen in bestehenden Unternehmensstrukturen.

Die Weiterbildung ist auf den Einsatz von KI im beruflichen Alltag ausgerichtet und kombiniert theoretische Grundlagen mit praxisnahen Übungen, Workshops und realistischen Anwendungsfällen.

Inhalte
Die Weiterbildung ist modular aufgebaut und führt von der strategischen Einordnung bis zur praktischen Umsetzung von KI-Projekten:

Modul 1: Grundlagen und Einordnung von KI-Projekten
Einführung in Künstliche Intelligenz, generative KI und typische Einsatzfelder. Abgrenzung klassischer IT-Projekte von KI-Projekten. Überblick über gängige Projekt- und Datenframeworks wie Scrum, CRISP-ML und MLOps.

Modul 2: Einsatz moderner KI-Tools im Arbeitsalltag
Praxisorientierte Anwendung marktüblicher KI-Tools für Recherche, Analyse, Text-, Bild- und Videoerstellung. Sicherer Umgang mit KI-Assistenten, Bewertung von Qualität, Nutzen und Grenzen der Ergebnisse.

Modul 3: KI-Automatisierung, Agents und Workflows
Konzeption und Umsetzung KI-gestützter Automatisierungen. Entwicklung durchgängiger Workflows, Einsatz externer Datenquellen und Schnittstellen sowie Optimierung und Skalierung von KI-Lösungen.

Modul 4: Veränderungsmanagement und Kommunikation
Begleitung von KI-Transformationen im Unternehmen. Entwicklung einer Change-Story, Stakeholder-Analyse, Kommunikation mit Fachabteilungen und Führungskräften sowie Umgang mit Widerständen.

Modul 5: Rechtliche, ethische und regulatorische Anforderungen
Datenschutz, Urheberrecht, Haftungsfragen, Governance-Modelle sowie verantwortungsvoller KI-Einsatz. Einordnung aktueller regulatorischer Anforderungen und praxisnahe Fallbeispiele.

Modul 6: Entwicklung einer unternehmensweiten KI-Strategie
Aufbau eines strukturierten Use-Case-Portfolios, Entwicklung einer KI-Roadmap, Definition von Kennzahlen und nachhaltige Verankerung von KI im Unternehmen.

Modul 7: Berufliche Positionierung und Praxistransfer
Schärfung des eigenen Berufsprofils als KI-Manager/in, Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt, Transfer der erworbenen Kompetenzen in konkrete berufliche Einsatzfelder.

Lernziele
- Die Teilnehmenden sind nach Abschluss der Weiterbildung in der Lage:
- Künstliche Intelligenz strategisch einzuordnen und für Unternehmen nutzbar zu machen
- KI-Use-Cases zu identifizieren, zu bewerten und umzusetzen
- KI-Tools sicher und effizient im beruflichen Alltag einzusetzen
- Automatisierungen und Workflows mit KI zu konzipieren
- rechtliche, ethische und organisatorische Anforderungen beim KI-Einsatz zu berücksichtigen
- KI-Projekte zu steuern und Veränderungsprozesse professionell zu begleiten

Berufliche Perspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Tätigkeiten als KI-Manager/in, KI-Beauftragte/r, Projektleitung für KI- und Automatisierungsvorhaben oder als Schnittstelle zwischen Fachabteilungen, IT und Management. Sie übernehmen verantwortungsvolle Aufgaben bei der Einführung, Steuerung und Weiterentwicklung von KI-Lösungen in Unternehmen.