Im Arbeitsalltag von Cloud-Architekturen nimmt die strukturierte Datenhaltung eine wichtige Rolle ein - Azure stellt dafür ein breites Spektrum an Speicherdiensten bereit, die unterschiedlichste Anforderungen abdecken. Von der einfachen Dateiablage bis zur hochperformanten Block-Speicherlösung reicht das Portfolio. Kenntnisse über Speichertypen, Zugriffsmodelle und Redundanzoptionen sind dabei grundlegend.
Kursinhalt1. Azure Storage-Konten und Dienstart-Übersicht
- Erstellen und Konfigurieren von Storage Accounts
- Unterschiede zwischen Blob, File, Queue und Table Storage
- Auswahl von Leistungsstufen: Standard vs. Premium
2. Blob Storage und Datenorganisation
- Arbeit mit Containern, Blobs und Zugriffsebenen (Hot, Cool, Archive)
- Lifecycle-Management-Regeln für automatisierte Datenverwaltung
- Versionierung, Soft Delete und Blob-Snapshots
3. Datenzugriff, Sicherheit und Berechtigungen
- Authentifizierung über Shared Access Signatures (SAS) und Azure AD
- Konfiguration von Firewallregeln und privaten Endpunkten
- Verschlüsselung von ruhenden und übertragenen Daten
4. Redundanz, Replikation und Hochverfügbarkeit
- Überblick über LRS, ZRS, GRS und GZRS
- Geo-Redundanz und Failover-Szenarien in der Praxis
- Recovery-Optionen bei Datenverlust oder Dienstausfall
Berufliche Relevanz
- Azure Storage ist Bestandteil nahezu jeder Cloud-Lösung - von Web-Apps bis zu Big-Data-Pipelines
- Kenntnisse in Datenzugriff und Sicherheit sind Pflicht für Cloud-Entwickler und -Administratoren
- Kostenoptimierung durch geeignete Zugriffsebenen und Lifecycle-Regeln ist ein typisches Aufgabenfeld in Cloud-Teams