Microsoft Fabric bündelt Analysedienste, Datenintegration und Business Intelligence in einer einheitlichen SaaS-Plattform und verändert damit die Art, wie Unternehmen ihre Datenprozesse organisieren. Die Plattform verbindet Komponenten wie Data Factory, Synapse Analytics, Power BI und Data Activator in einem gemeinsamen Workspace-Modell. Wer Fabric strukturiert einsetzen will, braucht ein fundiertes Verständnis der Architektur, der Speicherkonzepte und der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Diensten.

Kursinhalt
1. Plattformarchitektur und OneLake-Datenspeicher
  • Aufbau der Fabric-Architektur und das Konzept des einheitlichen Datenspeichers
  • OneLake als zentrale Datenhaltungsschicht für alle Fabric-Workloads
  • Delta-Parquet-Format und Datei-Layouts im OneLake-Kontext

2. Datenintegration mit Data Factory und Dataflows
  • Erstellen von Pipelines zur Datenerfassung und -transformation
  • Nutzung von Dataflows Gen2 für Low-Code-Datentransformationen
  • Orchestrierung von Datenflüssen und Scheduling-Optionen

3. Analytische Verarbeitung mit Lakehouse und Warehouse
  • Unterschiede zwischen Lakehouse und Data Warehouse in Fabric
  • SQL-basierte Abfragen und Transformationen im Fabric Warehouse
  • Notebooks und Spark-basierte Verarbeitung im Lakehouse

4. Reporting und Semantikschicht mit Power BI
  • Anbindung von DirectLake-Modellen an Power BI-Berichte
  • Erstellung und Verwaltung semantischer Modelle in Fabric
  • Berechtigungskonzepte und Workspace-Governance in der Plattform

Berufliche Relevanz
  • Dateningenieure und Data Analysts nutzen Fabric zur integrierten Datenverarbeitung und Berichterstellung
  • BI-Verantwortliche profitieren von der direkten Verbindung zwischen Datenspeicher und Reporting
  • IT-Architekten bewerten Fabric als konsolidierte Plattform für moderne Datenarchitekturen