Grundlage für den stabilen Betrieb von IT-Infrastrukturen ist das Verständnis von Netzwerkarchitekturen und deren Verwaltung. Netzwerkadministration beschreibt den Prozess, mit dem Netzwerkkomponenten konfiguriert, überwacht und gesichert werden. Ohne solide Kenntnisse in diesem Bereich lassen sich weder Ausfälle diagnostizieren noch Optimierungen zielgerichtet umsetzen.

Kursinhalt
1. Netzwerktopologien und Protokollgrundlagen
  • Überblick über LAN-, WAN- und WLAN-Architekturen
  • Grundlegende Netzwerkprotokolle: TCP/IP, DNS, DHCP
  • OSI-Referenzmodell und seine praktische Bedeutung

2. Konfiguration von Netzwerkgeräten
  • Einrichtung und Verwaltung von Switches und Routern
  • VLAN-Konfiguration und Netzwerksegmentierung
  • Grundlagen der CLI-basierten Gerätekonfiguration

3. Netzwerküberwachung und Fehlerdiagnose
  • Methoden zur Analyse von Netzwerkperformance
  • Einsatz von Diagnose-Tools wie Ping, Traceroute und Wireshark
  • Erkennung und Behebung typischer Verbindungsprobleme

4. Netzwerksicherheit und Zugriffskontrolle
  • Konzepte der Netzwerksegmentierung zur Angriffsfläche-Reduktion
  • Zugangskontrolle über Authentifizierungsprotokolle
  • Grundlagen des sicheren Netzwerkdesigns

Berufliche Relevanz
  • Netzwerkadministration ist Kernkompetenz für IT-Systemadministratoren und Netzwerkspezialisten
  • Die Fähigkeit zur Fehlerdiagnose in Netzwerken ist in nahezu allen IT-Betriebsrollen unverzichtbar
  • Kenntnisse in der Netzwerksicherheit werden zunehmend auch in nicht-spezialisierten IT-Rollen erwartet