Ausbildungskonzept

Das Ziel unserer Ausbildung in Systemischer Supervision ist es, Professionals dabei zu unterstützen, Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in sozialen Systemen gezielt zu steuern. Dabei werden einschränkende Strukturen und kommunikative Blockaden durch lebendige, ressourcenorientierte Muster ersetzt.

Der Ausbildungsverlauf beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen systemischen Denkens, der Kulturbildung im Online-Kontext sowie der Rolle und dem Auftrag des Supervisors und der Supervisorin. In den beiden Jahren erarbeiten sich die Teilnehmenden schrittweise Kompetenzen in der systemischen Diagnostik, methodengestützten Prozesssteuerung und der Anwendung vielfältiger Arbeitsmethoden.

Besondere Schwerpunkte liegen auf der Arbeit mit Teams als Teilsystemen, der Gestaltung von Programmen in der Supervision sowie den Besonderheiten der Einzel-, Team-, Leitungs- und Lehrsupervision.

Ein Kernstück der Ausbildung ist die intensive Selbsterfahrung, die dazu dient, die eigene Motivation, biografische Prägungen und persönliche Haltung als Supervisor bewusst zu machen. Dies fördert die Fähigkeit zur Introspektion, empathischen Distanz und ethischen Urteilsbildung - unverzichtbare Voraussetzungen für gelingende Supervision.

Weiterführende Themen wie Konflikte, Umbrüche und Krisen sowie der Abschied in der Supervision werden ebenso behandelt wie die kontinuierliche Kompetenzentwicklung bis hin zur Abschlussprüfung.

Unsere Praxisqualität, das Klassenkonzept und die Syst-Cert-Zertifizierung garantieren eine fundierte, anerkannte und zukunftsorientierte Ausbildung.

Die Ausbildung richtet sich an systemisch Interessierte, Fach‑ und Führungskräfte aus Sozialwirtschaft/Wirtschaft, Bildung und Gesundheit, Psychotherapeuten sowie beratende Berufe - und für Beratungserfahrene, die ihr Profil supervisorisch schärfen möchten

Was den wispo Ansatz besonders macht:

Fokussiertes Lernen durch auf das Online-Format didaktisch abgestimmte interaktive Lerneinheiten
Persönlichkeitsentwicklung als Supervisor und Supervisorin: Drei Präsenzphasen (inkl. Selbsterfahrungen & Abschluss / Kolloquium) schärfen Rolle, Haltung, klare Kommunikation und Resonanzfähigkeit.
Prozesssteuerung lernen - im echten Tun: Lehrsupervisionen, Simulationen, kollegiale Fallberatungen, Probekontexte und Übungen - Einzel‑ und Mehrpersonensysteme (MPS) sicher steuern.
Kundensysteme beobachten - und sich selbst beim Beobachten aussichtsreich & professionell beobachten lernen: Perspektiven öffnen, Unterschiedsbildung fördern, Lösungen ermöglichen.
Selbstorganisation in Systemen verstehen und anregen lernen: supervisorische Prozesse steuern, Metaperspektiven anregen & Handlungsfähigkeit fördern.
Fokus Gesundheit & Resilienz: Supervision unterstützt mentale Gesundheit - für tragfähige, nachhaltige Zusammenarbeit.
KI als Sparringspartner: transparente, datenschutzgerechte Impulse, KI als Sparringspartner in der Ausbildung und die Bedeutsamkeit von menschlicher Beziehungsgestaltung in supervisorischen Prozessen und Authentizität.