Scrum Master + Scrum Product Owner PSM 1+2 + PSPO 1+2 & KI und der alternative Titel Experte Scrum Master & Product Owner (PSM 1 + 2 & PSPO 1 + 2), KI Grundlagen verbinden praxisorientiertes Scrum-Knowhow mit fundierten Product-Ownership-Fähigkeiten und grundsätzlichem KI-Einsatz, um Wertschöpfung und Automatisierung nachhaltig zu gestalten.

Praxisbezug und berufliche Perspektiven

Die Maßnahme bereitet auf operative und übergreifende Rollen vor: Scrum Master, Product Owner, Agile Coach oder Produktverantwortliche in digitalen Entwicklungsteams.
Angewandt werden Priorisierung, Backlog-Pflege, Sprint-Takt, Facilitation, Definition of Done und Evidence Based Management. KI-Kompetenzen ermöglichen Automatisierung, Prompt Engineering und datenbasierte Entscheidungen. Einsatzgebiete sind Produktentwicklung, Digitalisierung, Datenanalyse und Content-Produktion; die Qualifikation stärkt die Fähigkeit, Outcome statt reinen Output zu steuern.

Scrum Master 1

Scrum Master 1 vermittelt die Grundlagen von Scrum, Empirie und Teamverantwortung und zeigt, wie ein stabiler Sprint-Takt entsteht.
Teilnehmende lernen Rolle und Aufgaben des Scrum Masters, Zusammenspiel von Product Owner, Developers und Scrum Master sowie den Wert regelmäßiger Reviews und Retrospektiven. Sie üben Sprint Planning, Daily, Review und Retrospektive und verstehen Artefakte Product Backlog, Sprint Backlog und Inkrement. Die Defintion of Done wird als Qualitätsstandard eingeführt.

  • Scrum als empirisches Rahmenwerk
  • Rollen: Scrum Master, Product Owner, Developers
  • Events: Sprint Planning, Daily, Review, Retrospektive
  • Artefakte und Commitments (Product Goal, Sprint Goal, DoD)
  • Transparenz, Inspect & Adapt

Nach Kursabschluss können Teilnehmende Sprint-Ziele formulieren, Fortschritt täglich steuern und am Sprintende ein nutzbares Inkrement vorlegen; Hindernisse werden adressiert und Teamempirie gefördert.

Scrum Master 2

Scrum Master 2 vertieft Coaching- und Facilitation-Fähigkeiten, stärkt Selbstorganisation und fördert professionelle Moderation in komplexen Kontexten.
Schwerpunkt liegt auf Werten, Accountabilities und der lebendigen Pflege der Definition of Done über mehrere Teams hinweg. Die Teilnehmenden üben Facilitation, Decision Rules und den Umgang mit der Groan Zone sowie situationsgerechte Führung ohne Lösungsdiktat.

  • Vertiefte Wertearbeit und Entscheidungsarchitekturen
  • Facilitationstechniken und Moderationsplanung
  • Self-organization und Einbettung in Organisation
  • Definition of Done als gemeinsamer Qualitätsmaßstab
  • Coaching vs. Mentoring, Hindernismanagement

Ergebnis ist die Fähigkeit, Scrum in komplexen Umfeldern zu schützen, Coaching einzusetzen, Transparenz zu erhöhen und Qualitätsstandards organisationell zu verankern.

Scrum Product Owner 1

Scrum Product Owner 1 fokussiert Produktvision, Backlog-Management und wertorientierte Priorisierung, um Outcome messbar zu machen.
Teilnehmende erlernen Formulierung einer klaren Produktvision, Ableitung überprüfbarer Ziele und das Erstellen von Backlog-Einträgen, die Nutzen und Ergebnis klar beschreiben. Vorhersagen und Release-Planung werden probabilistisch gedacht; Annahmen und historische Daten bilden die Grundlage.

  • Produktvision und messbare Ziele
  • Product Backlog als einzige Quelle geplanter Vorhaben
  • Einträge beschreiben Nutzen und Ergebnis
  • Prognosen, Release-Planung und Annahmen
  • Evidence Based Management zur Steuerung von Zielen und Kennzahlen

Nach dem Kurs sind Teilnehmende in der Lage, Backlogs so zu pflegen, dass das Team auf messbare Wirkungen hinarbeitet und Entscheidungen anhand von Daten und Hypothesen zu treffen.

Scrum Product Owner 2

Scrum Product Owner 2 vertieft Outcome-Fokus, Stakeholder-Management und organisatorische Hebel für wirksame Produktarbeit.
Im Zentrum steht, wie Wert konkret sichtbar wird: Nutzendeffekte statt Funktionen, klar beschriebene Einträge und Priorisierung nach Nutzen, Risiko und Abhängigkeiten. Stakeholder-Interaktion, Erwartungsmanagement und Governance-Themen werden behandelt.

  • Wert vs. Umfang, Wirkung messen
  • Backlog-Ordnung, Zerlegung und Priorisierung
  • Stakeholder- und Kundenintegration
  • Organisationsstrukturen, Schnittstellen, Governance
  • Evidence Based Management für strategische Entscheidungen

Absolventinnen und Absolventen formulieren überprüfbare Ziele, kommunizieren Prognosen transparent und nutzen wenige aussagekräftige Metriken, um Kurskorrekturen datenbasiert zu begründen.

KI Grundlagen und praktische Anwendungen

Der Kurs verbindet Grundkonzepte der Künstlichen Intelligenz mit konkreten Einsatzszenarien für Text, Bild und Daten und gibt methodische Hinweise zur Integration in Arbeitsprozesse.
Inhalte reichen von Definition, Geschichte, Machine Learning und Deep Learning über Unterschiede schwache vs. starke KI bis zu Prompt Engineering und ethischen Fragen wie Bias und Datenschutz. Praktische Übungen mit Chatbots, Bild-KI und Automatisierungs-Tools vertiefen das Verständnis.

  • Grundkonzepte von KI, ML und Deep Learning
  • Einsatzfelder: Textgenerierung, Datenanalyse, Automatisierung
  • Prompt Engineering und Ergebnisprüfung
  • Ethik, Bias und Datenschutz
  • Best Practices zur Integration von KI in Arbeitsprozesse

Nach Kursabschluss können Teilnehmende KI-Tools gezielt einsetzen, effektive Prompts formulieren, Ergebnisse kritisch bewerten und Chancen sowie Risiken von KI in Teams und Produkten sachkundig einschätzen.

Die Weiterbildung bereitet auf die Prüfung bei Scrum.org vor, wird aber weder von Scrum.org unterstützt noch ist sie mit Scrum.org ..verbunden.