Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Prozesse in der Medienproduktion grundlegend. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die Content-Produktion mit KI, die neue Möglichkeiten in der Erstellung visueller und textlicher Inhalte eröffnet. Für Digital Media Designer:innen bietet die Integration dieser Technologien eine notwendige Ergänzung der klassischen Gestaltungswerkzeuge innerhalb der modernen Medienlandschaft.

Kursinhalt
1. Grundlagen und fachlicher Kontext
  • Definition und Einordnung generativer Systeme in der Medienproduktion
  • Rechtliche Grundlagen und Urheberrecht im Kontext automatisierter Erstellung
  • Systematik der Werkzeuglandschaft für Gestaltungsprozesse
  • Ethische Aspekte beim Einsatz technischer Assistenzsysteme

2. Methoden und Arbeitsweisen
  • Techniken des Prompt-Engineerings für die präzise Inhaltsgenerierung
  • Workflow-Integration von KI-basierten Anwendungen in bestehende Design-Pipelines
  • Iterative Verfahren zur Verfeinerung und Anpassung erzeugter Ergebnisse
  • Methoden zur strukturierten Aufbereitung von Eingabedaten

3. Praktische Anwendung im Arbeitskontext
  • Erstellung von visuellen Assets und grafischen Elementen für verschiedene Medienträger
  • Automatisierung repetitiver Aufgaben innerhalb des gestalterischen Workflows
  • Kombination manueller Designtechniken mit automatisierten Produktionsschritten
  • Umsetzung von medienübergreifenden Projekten unter Einsatz digitaler Werkzeuge

4. Analyse, Optimierung und Weiterentwicklung
  • Qualitätskontrolle und fachliche Prüfung der generierten Ergebnisse
  • Bewertung der Effizienz und Ressourcenschonung im Produktionsprozess
  • Anpassung von Inhalten an spezifische Zielgruppenformate
  • Beobachtung technischer Trends zur kontinuierlichen Optimierung der Arbeitsweise

Berufliche Relevanz
  • Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch Anwendung moderner Produktionstechnologien
  • Erweiterung des gestalterischen Handlungsspielraums durch neue technische Hilfsmittel
  • Anpassung an veränderte Anforderungsprofile im Bereich der digitalen Medienproduktion
  • Steigerung der Flexibilität bei der Bearbeitung komplexer Designprojekte