Das vierte Modul der Weiterbildung bildet den höchsten Qualifizierungsgrad innerhalb der Maßnahme. Es richtet sich an Teilnehmende, die ihre Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz weiter ausbauen und in die Lage versetzt werden sollen, komplexe KI-Systeme zu konzipieren, zu steuern und strategisch in betriebliche Prozesse zu integrieren. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer systemischen Perspektive auf den Einsatz von KI in Unternehmen.
Modulinhalte1. Technische Grundlagen der KI- Vermittlung fortgeschrittener technischer Grundlagen
- Vertiefung des Verständnisses für Architektur und Funktionsweise moderner KI-Systeme
2. KI-Automatisierung und agentische Workflows
- Arbeit mit Tools wie Lindy AI, n8n und Zapier Central
- Entwicklung und Umsetzung mehrstufiger Automatisierungen
3. Entwicklung von Custom GPTs und Microtool
- Erstellung eigener KI-Instanzen für spezifische Aufgaben
- Nutzung von Knowledge Files und APIs
4. Advanced Prompting
- Technische Feinsteuerung von Prompt-Strukturen
- Entwicklung komplexer Prompt-Ketten zur Automatisierung
5. Data Analytics und Decision Intelligence
- Nutzung von Analyse- und Reporting-Tools
- Erfassung und Verarbeitung von Daten aus verschiedenen Systemen
6. Ethik, Recht und Governance im KI-Einsatz
- Reflexion über technische und rechtliche Anforderungen
- Erstellen eines Regelwerks für den verantwortungsvollen KI-Einsatz
Das Modul schließt mit einer umfangreichen Projektwoche, in der die Teilnehmenden ein eigenes KI-basiertes Automatisierungs- oder Agentensystem konzipieren, umsetzen und präsentieren. Durch die Kombination aus technischer Vertiefung, systemischer Steuerung und strategischer Reflexion erwerben die Teilnehmenden die Kompetenz, KI-Systeme auf Expertenniveau zu planen, zu integrieren und zu überwachen. Dieses Modul qualifiziert für Tätigkeiten in der Konzeption, Integration und Governance von KI-basierten Geschäftsprozessen.